Das Stromnetzprojekt NordOstLink bleibt 2026 auch in Gadebusch unmittelbar sichtbar. Entlang der vorgesehenen Trasse werden archäologische Untersuchungen durchgeführt. Wie der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz mitteilt, sind die Arbeiten im Gebiet von Gadebusch und Krembz bis Dezember vorgesehen.

Leitung wird als Erdkabel gebaut

Der NordOstLink ist als Höchstspannungs-Gleichstromverbindung geplant.

Die Leitung soll vom HeideHub in Schleswig-Holstein bis zum Netzverknüpfungspunkt Mühlenbeck bei Schwerin führen und vollständig als Erdkabel ausgeführt werden.

Gadebusch liegt auf östlichem Abschnitt

Für den östlichen Teil des Projektes ist 50Hertz verantwortlich.

Damit gehört das Stadtgebiet Gadebusch zu den Räumen, in denen bereits vor einer möglichen Bauphase Untersuchungen erforderlich sind.

Archäologie untersucht Untergrund

Die Arbeiten dienen dazu, mögliche archäologische Fundstellen auf der vorgesehenen Trasse rechtzeitig zu erkennen.

Solche Untersuchungen sind wichtig, bevor später großflächige Erdarbeiten für Leitungen erfolgen.

Planfeststellungsverfahren läuft

Der Antrag auf Planfeststellung wurde bereits im Juni 2024 bei der Bundesnetzagentur eingereicht.

Nach Angaben von 50Hertz befindet sich das Vorhaben weiterhin im formellen Genehmigungsverfahren.

Untersuchungen reichen bis Jahresende

Die öffentliche Bekanntmachung nennt für die archäologischen Arbeiten einen Zeitraum von Juni bis Dezember 2026.

Damit bleibt das Energieprojekt auch in den kommenden Monaten ein aktueller Vorgang im Raum Gadebusch.

Quelle:

50Hertz Transmission GmbH; Amt Gadebusch.