Fürstenwalde arbeitet nicht nur an neuen Gewerbeflächen im Osten der Stadt, sondern auch an einer Neuordnung seiner Güterverkehrsinfrastruktur. Für die geplante Verlegung des Verladebahnhofs wurde eine eigene Projektkoordination beauftragt.

Die Stadt hatte diesen Schritt bereits im Mai bekanntgegeben.

Das Projekt befindet sich damit nicht mehr nur in einer allgemeinen Ideenphase, sondern wird organisatorisch weiter vorbereitet.

Güterverkehr braucht geeignete Flächen

Ein Verladebahnhof ermöglicht Unternehmen, Güter zwischen Straße und Schiene umzuschlagen.

Solche Anlagen können besonders für Industrie- und Logistikbetriebe interessant sein.

Gleichzeitig beanspruchen sie große Flächen und erzeugen Lastwagenverkehr.

Eine Verlegung kann deshalb sowohl wirtschaftliche als auch städtebauliche Vorteile bringen.

Zusammenhang mit Gewerbestandort Fürstenwalde-Ost

Die Stadt entwickelt gemeinsam mit Langewahl einen neuen Gewerbe- und Industriestandort.

Für größere Ansiedlungen spielen nicht nur Straßen- und Autobahnanbindungen eine Rolle.

Auch ein leistungsfähiger Schienengüterverkehr kann ein Standortfaktor sein.

Die Verlegung des Verladebahnhofs ist deshalb Teil einer größeren wirtschaftlichen Entwicklungsperspektive.

Projekt dürfte mehrere Jahre dauern

Bis tatsächlich neue Gleise oder Umschlaganlagen genutzt werden können, sind umfangreiche Planungen notwendig.

Flächen, Eigentumsverhältnisse, Bahnanschlüsse, Lärmschutz und Straßenanbindungen müssen aufeinander abgestimmt werden.

Die eingesetzte Projektkoordination soll diese verschiedenen Arbeitsschritte zusammenführen.

Quellen

Stadt Fürstenwalde/Spree – Projektkoordination für die Verlegung des Verladebahnhofs.

Stadt Fürstenwalde/Spree – Entwicklung Fürstenwalde-Ost.