Freiberg. Die TU Bergakademie Freiberg erweitert zum Wintersemester 2026/27 ihr grundständiges Studienangebot. Neu beginnen der Bachelorstudiengang „Smart Systems Engineering“ und der Diplomstudiengang „Recht und Wirtschaft“. Studieninteressierte können sich bis zum 30. September 2026 bewerben.
Beide Studiengänge richten sich an Menschen, die sich für komplexe technische, wirtschaftliche und rechtliche Zusammenhänge interessieren. Der Studienbeginn ist für Oktober vorgesehen.
Intelligente technische Systeme entwickeln
Der Bachelorstudiengang „Smart Systems Engineering“ verbindet Ingenieurwissenschaften und Informatik. Im Mittelpunkt stehen technische Systeme, die vernetzt arbeiten, zunehmend eigenständig Entscheidungen treffen und mit Menschen oder ihrer Umgebung interagieren.
Mögliche Anwendungsfelder sind:
- autonome Fahrzeuge,
- intelligente Robotik,
- vernetzte Produktionsanlagen,
- technische Assistenzsysteme.
Die Studierenden sollen lernen, Mechanik, Elektronik und Software nicht getrennt, sondern als zusammenhängendes System zu betrachten.
Studiendekan Professor Christian Kupsch erklärt:
„Studierende lernen, komplexe technische Systeme nicht nur zu entwickeln, sondern sie als Zusammenspiel von Mechanik, Elektronik und Software ganzheitlich zu verstehen und zu gestalten.“
Zum Studium gehören demnach die Modellierung und Analyse technischer Abläufe, die Entwicklung von Regelungs- und Entscheidungsstrategien sowie die Integration von Hard- und Software.
Diplomstudium verbindet Recht und Wirtschaft
Der neue Diplomstudiengang „Recht und Wirtschaft“ kombiniert juristische, wirtschaftswissenschaftliche und wirtschaftshistorische Inhalte.
Studierende sollen lernen, wirtschaftsrechtliche Fragen systematisch zu prüfen und Lösungen für Situationen zu entwickeln, in denen rechtliche Vorgaben und wirtschaftliche Entscheidungen aufeinandertreffen.
Dabei greift der Studiengang nach Angaben der Universität auch aktuelle Themen wie digitale Transformation und Kreislaufwirtschaft auf.
Studiendekan Professor Ronny Hauck sagt:
„Studierende können im Rahmen ihres Studiums ein spezifisches Kompetenzprofil herausarbeiten und ihre Potenziale bestmöglich entfalten.“
Die interdisziplinäre Ausbildung soll unter anderem auf Tätigkeiten in Unternehmen, Verwaltungen, Beratungen oder technologieorientierten Rechtsgebieten vorbereiten.
Berufsperspektiven in wachsenden Bereichen
Die Universität sieht für Absolventen beider Studiengänge gute Beschäftigungsmöglichkeiten.
Beim Smart Systems Engineering liegen mögliche Berufsfelder insbesondere in Automatisierung, Robotik, Softwareentwicklung und moderner Produktionstechnik. Absolventen des Studiengangs Recht und Wirtschaft könnten unter anderem in Unternehmensberatung, Compliance, Verwaltung oder Legal Tech tätig werden.
Beide Angebote verbinden nach Angaben der TU wissenschaftliche Grundlagen mit konkreten praktischen Anwendungen.
Bewerbung bis zum 30. September
Voraussetzung für die Aufnahme ist eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife beziehungsweise eine andere anerkannte Hochschulzugangsberechtigung.
Die Einschreibung für das Wintersemester 2026/27 ist bis zum 30. September 2026 möglich. Das Studium beginnt im Oktober.
Weitere Informationen und die Online-Bewerbung stellt die TU Bergakademie Freiberg auf ihren Studiengangsseiten bereit.
Quelle
TU Bergakademie Freiberg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Informationen zu den neuen Studiengängen „Smart Systems Engineering“ und „Recht und Wirtschaft“ für das Wintersemester 2026/27.