Frankfurt (Oder) erweitert seine Schullandschaft zum Beginn des Schuljahres 2026/27. An der Potsdamer Straße 1–2 nimmt eine dritte kommunale Oberschule ihren Betrieb auf. Wie die Stadt mitteilt, sollen zunächst zwei siebte Klassen aufgenommen werden.
Schule wächst Jahr für Jahr
Die neue Einrichtung ist als dreizügige Oberschule genehmigt.
Sie soll als sogenannte aufwachsende Schule organisiert werden, sodass in den kommenden Jahren schrittweise weitere Klassenstufen hinzukommen.
Bestehende Oberschulen werden entlastet
Mit dem zusätzlichen Standort sollen insbesondere die Heinrich-von-Kleist-Oberschule und die Ulrich-von-Hutten-Oberschule entlastet werden.
Eltern haben dadurch beim Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe eine weitere Auswahlmöglichkeit.
Frühere Berufsschule wird umgebaut
Das Gebäude an der Potsdamer Straße wurde früher als Berufsschule des Halbleiterwerkes beziehungsweise als Bildungszentrum genutzt.
Für den neuen Schulbetrieb werden Räume technisch und baulich angepasst.
Christoph Reinz führt die neue Schule
Das Staatliche Schulamt hat Christoph Reinz zum kommissarischen Schulleiter bestimmt.
Er war zuvor als Lehrer an der Ulrich-von-Hutten-Oberschule tätig.
Unterricht soll Ende August beginnen
Nach der städtischen Planung sollen die Schülerinnen und Schüler zum Schuljahresbeginn Ende August in den neuen Räumen starten.
Damit wächst das weiterführende Schulangebot der Stadt erstmals um einen zusätzlichen Oberschulstandort.
Quelle:
Stadt Frankfurt (Oder); Staatliches Schulamt Frankfurt (Oder).