Bauwirtschaft in Thüringen: Aufträge steigen um 20,8 Prozent
Thüringens Bauhauptgewerbe meldet deutlich mehr Aufträge, obwohl die Umsätze im ersten Halbjahr nur um 1,2 Prozent steigen.
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Thüringens Bauhauptgewerbe meldet deutlich mehr Aufträge, obwohl die Umsätze im ersten Halbjahr nur um 1,2 Prozent steigen.
Thüringen verzeichnet im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr Neugründungen, während die Zahl der Gewerbeabmeldungen sinkt.
Familien zahlen zum Schulstart deutlich mehr für Schreibwaren, während am Montag fast 256.000 Schüler in Thüringen zurückkehren.
X-FAB investiert bis zu 400 Millionen Euro in eine neue Chipfabrik in Erfurt, die Ende 2028 die Produktion aufnehmen und rund 100 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen soll.
Thüringen senkt die Anforderungen für Investitionszuschüsse an Unternehmen, während die IHK Erfurt darin ein positives Signal für den Wirtschaftsstandort sieht.
Die Erfurter Bahn bereitet den Neubau eines viergeschossigen Büro-, Lager- und Sozialgebäudes in der Landeshauptstadt vor.
Der Erfurter Standort von Siemens Energy erhält am heutigen Montag Besuch aus der Landesregierung. Wissenschaftsstaatssekretär Steffen Teichert informiert sich am Nachmittag bei dem Energietechnikunternehmen. Der Termin rückt einen wichtigen Industriestandort der Landeshauptstadt in den Fokus.
Thüringen will sich zu einer landesweiten Modellregion für autonomes Fahren entwickeln. Fahrerlose Fahrzeuge könnten künftig reguläre Buslinien ergänzen, Menschen aus kleineren Orten zu Bahn- und Busknoten bringen und Fahrten auf Bestellung übernehmen. Besonders der ländliche Raum soll profitieren. Doch bis zum Regelbetrieb sind technische, finanzielle und rechtliche Fragen zu lösen.
Die direkte ICE-Verbindung von Erfurt nach Paris fällt auf unbestimmte Zeit aus. Ursache sind Probleme mit einem Zugsicherungssystem. Wann die Direktzüge zurückkehren, ist derzeit offen.
Die Inflation in Thüringen hat im Juli wieder spürbar angezogen. Die Verbraucherpreise lagen im Durchschnitt 3,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Besonders deutlich verteuerten sich Kraftstoffe und Heizöl. Auch bei einzelnen Lebensmitteln mussten Verbraucher wesentlich tiefer in die Tasche greifen.
Die Messe Erfurt ist vom 31. August bis 3. September Gastgeber der 20. Internationalen Konferenz für Plasma-Oberflächentechnik.
Der Freistaat will seine Versorgung mit mineralischen Rohstoffen langfristig sichern. Heimische Lagerstätten, Recycling, Forschung und widerstandsfähigere Lieferketten sollen dabei stärker miteinander verbunden werden.
Die geplante Übernahme von 202 Tegut-Filialen durch Edeka könnte nicht vollständig genehmigt werden. In Thüringen stehen besonders die Märkte in Erfurt-Marbach, Heilbad Heiligenstadt und Geisa im Fokus der Wettbewerbshüter.
Trotz angespannter Haushaltslage setzt die Stadt auf eigenen Nachwuchs. Besonders Verwaltungsberufe sind gefragt, während technische Ausbildungsplätze teilweise unbesetzt bleiben.
Ende September schließt Zalando sein Logistikzentrum in Erfurt. Rund 2.100 Beschäftigte sind noch betroffen, viele von ihnen haben eine ausländische Staatsangehörigkeit oder Migrationsgeschichte. Fehlende Deutschkenntnisse, geringe formale Qualifikationen und aufenthaltsrechtliche Fragen erschweren den Neustart.
Die Erfurter Stadtverwaltung begrüßt 58 neue Auszubildende, Studierende und Beamtenanwärter. Sie verteilen sich auf 13 Berufe und Studiengänge. Trotz insgesamt 875 Bewerbungen konnten zwei technische Ausbildungsplätze nicht besetzt werden.
In Thüringen waren im Juli 71.152 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 2.767 mehr als im Juni. Die Arbeitslosenquote stieg auf 6,5 Prozent, blieb aber auf dem Niveau des Vorjahres.
Thüringen gilt bundesweit noch als vergleichsweise günstiges Land für Eigenheimkäufer. Doch in Erfurt, Weimar und Jena verschlingt die Finanzierung eines Hauses bereits rund ein Drittel des verfügbaren Einkommens – während der Wohnungsneubau weiter schwächelt.
Auf Thüringens Feldern wachsen so viele Sonnenblumen wie seit Jahrzehnten nicht. Die Anbaufläche steigt 2026 um 74 Prozent – doch hinter den gelben Feldern stehen nicht nur Klimaanpassung, sondern auch wirtschaftlicher Druck und neue Risiken.
Zalando gibt seinen Erfurter Standort auf. Besonders hart trifft die Schließung viele ausländische Beschäftigte: Ohne Arbeit geraten bei einigen auch Aufenthalt, Sprachkurs und Familiennachzug ins Wanken. Der Streit um eine abgelehnte Transfergesellschaft wirft Fragen nach der Verantwortung des Konzerns auf.