Wirtschaft aus Dresden

Umbau der Wärmeversorgung

Sachsen steckt Milliarden in die Fernwärme – doch Verbraucher sorgen sich um die Preise

Sachsen steht vor einem tiefgreifenden Umbau seiner Wärmeversorgung. Fernwärme spielt dabei eine besonders große Rolle: Schon heute wird mehr als jede vierte Wohnung beziehungsweise Versorgungseinheit über Wärmenetze erreicht. Städte wie Leipzig und Chemnitz investieren Milliarden – Verbraucherschützer verlangen gleichzeitig mehr Preistransparenz.

Bürokratie bremst Sachsen

Bürokratie kostet Firmen Milliarden

Die Bürokratiekosten deutscher Unternehmen sind zwischen 2022 und 2024 deutlich gestiegen. Nach einer Bundesbank-Auswertung machen regulatorische Vorgaben inzwischen im Durchschnitt rund sieben Prozent des Jahresumsatzes aus. Besonders kleinere Betriebe sind belastet – und genau diese prägen große Teile der sächsischen Wirtschaft.

641 Arbeitsplätze bedroht

Dresden kämpft um sein Impfstoffwerk

GSK will sein traditionsreiches Dresdner Impfstoffwerk schließen. 641 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Betriebsrat und Gewerkschaft geben den Standort jedoch noch nicht verloren: Externe Fachleute sollen wirtschaftliche Alternativen untersuchen. Dresden verfügt über Fähigkeiten, die nach einer Schließung nur schwer wieder aufzubauen wären.

Europas Halbleiterstandort wächst

Dresden: Zehn-Milliarden-Chipfabrik feiert Richtfest

Der Rohbau der neuen ESMC-Chipfabrik im Dresdner Norden steht. Rund zehn Milliarden Euro werden investiert, 2.000 Arbeitsplätze sollen entstehen. Schon 2027 soll die Produktion beginnen – Dresden wird damit für Europas Halbleiterindustrie noch wichtiger.

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Energie für den Osten

Ostdeutscher Wasserstoffkongress startet in Dresden

Der erste Ostdeutsche Wasserstoffkongress bringt die Branche heute in Dresden zusammen. Im Mittelpunkt stehen Erzeugung, Speicherung, Transport und industrielle Nutzung, damit ostdeutsche Projekte schneller marktfähig werden.