Sachsens Regionen entwickeln sich wirtschaftlich mit sehr unterschiedlichem Tempo. Dresden erreicht ein Wachstum von 5,3 Prozent und der Landkreis Zwickau nur 0,2 Prozent, obwohl beide Gebiete zu den wichtigen Wirtschaftsstandorten des Freistaates gehören.
Dresden erreicht stärksten Zuwachs
Das Statistische Landesamt hat die regionale Wirtschaftsleistung für 2024 ausgewertet. Die Spannweite reicht dabei von einem Wachstum um 0,2 Prozent im Landkreis Zwickau bis zu 5,3 Prozent in Dresden.
Die Zahlen beziehen sich auf das nominale Bruttoinlandsprodukt und zeigen damit die Veränderung der wirtschaftlichen Gesamtleistung in den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten.
Die Unterschiede verdeutlichen, dass sich die sächsische Wirtschaft nicht einheitlich entwickelt.
Struktur entscheidet über Entwicklung
Dresden profitiert unter anderem von einem breiten Mix aus Industrie, Forschung, Dienstleistungen und öffentlicher Verwaltung. Der Landkreis Zwickau ist stärker von industriellen Branchen und insbesondere von Veränderungen im Fahrzeugbau geprägt.
Die Spannweite von 5,1 Prozentpunkten zeigt, wie unterschiedlich wirtschaftliche Dynamik innerhalb eines Bundeslandes ausfallen kann.
Für die sächsische Strukturpolitik stellt sich damit nicht nur die Frage nach dem Wachstum des gesamten Freistaates. Entscheidend ist ebenso, welche Regionen an neuen Investitionen und Branchenentwicklungen tatsächlich teilhaben.
Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen