Der industrielle Boom im Dresdner Norden wirkt zunehmend auf die städtische Infrastruktur. Neue Produktionsstandorte benötigen leistungsfähige Strom-, Wasser-, Daten- und Verkehrsnetze. Wie aus den Planungen für die Königsbrücker Straße hervorgeht, werden deshalb zusätzliche Leitungstrassen direkt in große Straßenbauprojekte integriert.

Neue Fabriken brauchen mehr Versorgung

Mikroelektronik gehört zu den energie- und infrastrukturaffinen Industriebranchen.

Neben einer stabilen Stromversorgung werden große Mengen an Wasser sowie leistungsfähige Kommunikationsnetze benötigt.

Straßenbau und Industrie wachsen zusammen

Bei der Königsbrücker Straße müssen Versorgungsleitungen teilweise bis in sieben Meter Tiefe erneuert oder neu verlegt werden.

Zusätzliche Trassen entstehen ausdrücklich wegen des Wachstums der Industrie im Dresdner Norden.

Infrastruktur wird Standortfaktor

Für internationale Unternehmen zählt nicht nur die verfügbare Gewerbefläche.

Entscheidend ist auch, ob Energie, Wasser, Datenverbindungen und Verkehrswege dauerhaft ausreichend dimensioniert sind.

Stadt investiert langfristig

Die dafür notwendigen Maßnahmen verteilen sich über mehrere Jahre.

Große Straßenprojekte werden deshalb zunehmend genutzt, um gleichzeitig unterirdische Netze zu erweitern.

Halbleiterboom hat Folgekosten

Dresdens Aufstieg als Chipstandort bringt wirtschaftliches Wachstum und Arbeitsplätze.

Gleichzeitig entstehen erhebliche Anforderungen an kommunale Infrastruktur, Baukapazitäten und Verkehrsplanung.

Quelle:

Landeshauptstadt Dresden; SachsenEnergie.