Schwere Schäden in der Sächsischen Schweiz machen außergewöhnlichen Theater-Umzug notwendig

Unwetter zwingt Felsenbühne Rathen nach Dresden: Vorstellungen werden in die Stadt verlegt

Nach einem schweren Unwetter kann die Felsenbühne Rathen vorerst nicht bespielt werden. Mehrere Aufführungen werden deshalb nach Dresden verlegt. „Im weißen Rössl“ und „Rotkäppchen“ ziehen auf den Konzertplatz Weißer Hirsch, Tom Pauls tritt am Sonntag mit „De säk'sche Lorelei“ in der Jungen Garde auf.

Von Johannes Falkenberg 1 Min. Lesezeit

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Ein schweres Unwetter in der Sächsischen Schweiz sorgt für einen ungewöhnlichen Kulturumzug nach Dresden. Weil umgestürzte Bäume die Felsenbühne Rathen und Teile des Zuschauerbereichs beschädigt haben, werden mehrere geplante Vorstellungen vorübergehend in der Landeshauptstadt gezeigt.

Für das Gelände rund um die Felsenbühne gilt derzeit ein Betretungsverbot.

Dieses soll nach bisherigen Angaben bis zum 31. August bestehen bleiben.

„Im weißen Rössl“ zieht auf den Weißen Hirsch

Die Operette „Im weißen Rössl“ wird auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch gezeigt.

Auch das Familienstück „Rotkäppchen“ erhält dort eine Ersatzspielstätte.

Für das Publikum bedeutet der Wechsel zwar eine andere Kulisse, die bereits gekauften Eintrittskarten behalten jedoch ihre Gültigkeit.

Tom Pauls tritt in der Jungen Garde auf

Für das Programm „De säk'sche Lorelei“ mit Tom Pauls wurde eine andere Lösung gefunden.

Die Vorstellung am Sonntag wird in die Junge Garde verlegt.

Der Veranstalter entscheidet dabei je nach Produktion, welche Dresdner Spielstätte am besten geeignet ist.

Das ist notwendig, weil die Ersatzorte sehr unterschiedliche Kapazitäten besitzen.

Unwetter hat Bäume umstürzen lassen

Auslöser der Verlegung waren Unwetterschäden.

Mehrere Bäume stürzten auf beziehungsweise in die Nähe von Bühne und Zuschauerbereich.

Solange das Areal nicht vollständig untersucht und gesichert werden kann, sind Vorstellungen dort nicht möglich.

Wann der normale Spielbetrieb in Rathen wieder aufgenommen werden kann, hängt deshalb von der Schadensanalyse und den notwendigen Sicherungsarbeiten ab.

Dresden hilft als Ausweichstandort

Für Dresden entstehen dadurch kurzfristig zusätzliche Kulturveranstaltungen.

Der Konzertplatz Weißer Hirsch und die Junge Garde verfügen bereits über Erfahrung mit Freiluftaufführungen und größeren Veranstaltungen.

Der Wechsel zeigt zugleich, wie eng die Kulturangebote der Landeshauptstadt und der Sächsischen Schweiz miteinander verbunden sind.

Quellen

Landesbühnen Sachsen – Informationen zu den verlegten Vorstellungen

Themen: DresdenKulturTheaterFelsenbühne RathenWeißer HirschJunge GardeTom Pauls

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