Zeitgenössische Kunst setzt sich in Cottbus mit dem berühmten Kosmopoliten auseinander

Pücklers Blick auf die Welt neu befragt: Ausstellung verbindet Fremde und Freiheit

Wie blickte Fürst Pückler auf fremde Länder und Kulturen – und wie lässt sich dieser Blick heute bewerten? Eine Ausstellung in Cottbus verbindet historische Reiseerfahrungen mit zeitgenössischer Kunst.

Von Helena Markwardt 1 Min. Lesezeit

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Hermann von Pückler-Muskau war Landschaftsgestalter, Schriftsteller, Reisender und Kosmopolit. Seine Begegnungen mit anderen Ländern und Kulturen werden heute jedoch auch unter neuen historischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet. Eine Cottbuser Ausstellung greift genau diese Spannung auf.

Unter dem Titel „Fremde und Freiheit“ setzen sich zeitgenössische Künstlerinnen mit Pücklers Reisen und seinen Vorstellungen auseinander.

Damit wird eine historische Persönlichkeit aus einer heutigen Perspektive betrachtet.

Historisches Erbe trifft Gegenwartskunst

Pücklers Reisen führten ihn weit über die Lausitz hinaus.

Seine Reiseberichte und Erfahrungen prägten sein Bild von anderen Landschaften, Menschen und Kulturen.

Die Ausstellung fragt danach, wie diese Sichtweisen heute gelesen und künstlerisch verarbeitet werden können.

Pückler wird nicht nur gefeiert

Moderne Ausstellungen zu historischen Persönlichkeiten beschränken sich zunehmend nicht darauf, deren Leistungen zu würdigen.

Auch Widersprüche, zeittypische Vorstellungen und das Verhältnis zwischen europäischer Perspektive und anderen Kulturen werden untersucht.

Damit wird Pückler in Cottbus nicht als unveränderliche historische Figur präsentiert, sondern zum Gegenstand einer gegenwärtigen Auseinandersetzung.

Quellen

Brandenburgisches Landesmuseum für Moderne Kunst Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz Cottbus Tourismus – Veranstaltungskalender vom 9. August 2026

Themen: CottbusKunstFürst PücklerBranitzReisenFremde und Freiheit

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