Vier Mathematikstudierende der Technischen Universität Chemnitz haben die Universität erstmals bei der International Mathematics Competition for University Students in Bulgarien vertreten. Besonders erfolgreich war Melia Haase, die bei der Abschlusszeremonie mit einem „First Prize“ ausgezeichnet wurde und eine Goldmedaille mit nach Chemnitz brachte. Isabel Born erhielt zudem eine „Honourable Mention“.

Vier Studierende vertreten die TU Chemnitz

Wie die Technische Universität Chemnitz mitteilt, fand die 33. International Mathematics Competition for University Students vom 27. Juli bis 3. August 2026 in Blagoevgrad statt.

Für die TU Chemnitz traten Leonie Eibisch, Melia Haase, Joshua Geißler und Isabel Born an. Die vier Mathematikstudierenden hatten sich zuvor in einem fakultätsinternen Auswahlverfahren qualifiziert.

Begleitet wurde das Team von Dr. Andreas Hohl, der die erstmalige Teilnahme der Chemnitzer Universität an dem internationalen Wettbewerb initiiert hatte.

Zehn anspruchsvolle Aufgaben in zwei Tagen

Der Wettbewerb wurde an der American University in Bulgaria ausgetragen.

An zwei Wettbewerbstagen mussten die Teilnehmer insgesamt zehn anspruchsvolle mathematische Aufgaben bearbeiten. Gefordert war dabei nicht allein das Beherrschen erlernter Verfahren, sondern vor allem die kreative Anwendung von Wissen aus den ersten Studienjahren.

Melia Haase erzielte dabei das beste Ergebnis des Chemnitzer Teams. Sie erhielt einen „First Prize“ und wurde mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Isabel Born erreichte die Auszeichnung „Honourable Mention“.

447 Studierende aus 135 Universitäten

Die International Mathematics Competition findet seit 1994 jährlich statt und bringt Mathematikstudierende aus zahlreichen Ländern zusammen.

Im Jahr 2026 nahmen nach Angaben der TU Chemnitz 447 Studierende von 135 Universitäten teil. Neben der Chemnitzer Universität waren sechs weitere deutsche Hochschulen vertreten.

Die Aufgaben stammen unter anderem aus Bereichen wie Algebra, Geometrie und Kombinatorik. An beiden Wettbewerbstagen bearbeiten die Teilnehmer jeweils eine fünfstündige Klausur.

Austausch über Ländergrenzen hinweg

Für die Chemnitzer Studierenden stand neben dem mathematischen Wettbewerb auch der internationale Austausch im Mittelpunkt.

Nach den Klausuren wurden Aufgaben gemeinsam mit Teilnehmern aus anderen Ländern diskutiert. Dabei entstanden nach Angaben der Universität neue Kontakte und Freundschaften.

Joshua Geißler bezeichnete die Teilnahme als besondere Erfahrung, weil die Studierenden ihr Wissen aus dem Studium anwenden und zugleich zahlreiche neue mathematische Ansätze kennenlernen konnten.

Fördervereine unterstützen Teilnahme

Die Teilnahme des Chemnitzer Teams wurde vom Förderverein für Mathematik zu Chemnitz, der Gesellschaft der Freunde der Technischen Universität Chemnitz sowie der Fakultät für Mathematik unterstützt.

Zum Programm der IMC gehören neben den beiden Wettbewerbsklausuren auch mathematische Aktivitäten, Exkursionen und Networking-Veranstaltungen.

Quelle:

Technische Universität Chemnitz, Pressestelle und Crossmedia-Redaktion, Pressemitteilung vom 12. August 2026.