Im Westen Boltenhagens wird weiterhin an einem der größten Entwicklungsgebiete der Gemeinde geplant. Der Bebauungsplan 38 verbindet neuen Wohnungsbau mit einem Sondergebiet für ein Family Entertainment Center. Nach den bislang veröffentlichten Unterlagen muss die Netto-Wohnbaufläche auf maximal vier Hektar begrenzt werden.
Vier Hektar für Wohnungsbau
Die Raumordnung hat im Laufe des Verfahrens eine Begrenzung der Netto-Wohnbauflächen verlangt.
Flächen außerhalb dieses Bereichs sollen teilweise für das geplante Freizeitangebot genutzt werden.
Family Entertainment Center eingeplant
Für den zusätzlichen Freizeitstandort ist ein eigenes Sondergebiet vorgesehen.
Die genaue Einordnung des Projektes war Bestandteil weiterer Abstimmungen mit Raumordnung und Landesplanung.
Erschließung kostet Millionen
Eine kommunale Kostenschätzung bezifferte allein die Erschließung des B-Plans 38 auf rund 10,2 Millionen Euro.
Die Finanzierung soll nach damaliger Planung vollständig aus späteren Grundstücksverkäufen erfolgen.
Verkehr bleibt entscheidender Punkt
Im Verfahren wurden unterschiedliche Annahmen darüber untersucht, wie viele Besucher des Freizeitprojektes aus Boltenhagen selbst und wie viele von außerhalb kommen.
Auch Lieferverkehr und die Erschließung weiterer Bauabschnitte spielen bei der Verkehrsplanung eine Rolle.
Planung bleibt langfristig
Der Bebauungsplan umfasst damit weit mehr als einzelne Baugrundstücke.
Wohnungsbau, Freizeitnutzung, Verkehr und Finanzierung müssen gemeinsam entwickelt werden, bevor das Areal vollständig umgesetzt werden kann.
Quelle:
Gemeinde Ostseebad Boltenhagen; Amt Klützer Winkel.