Bürgermeister und Stadträte der Kinderstadt FEZitty treffen am Dienstag den Regierenden Bürgermeister von Berlin. Die seit 2023 bestehende Partnerschaft wird symbolisch erneuert.

Von Sebastian Krüger
3. August 2026, 14.28 Uhr · 2 Min. Lesezeit

In FEZitty übernehmen Kinder selbst politische Verantwortung, entwickeln Regeln und gestalten das Zusammenleben in ihrer eigenen Stadt. Nun führt sie ihr Weg in das reale politische Zentrum Berlins.

Empfang beginnt um 12 Uhr

Kai Wegner empfängt die Kinderregierung am Dienstag, 4. August, um 12 Uhr in seinem Amtszimmer im Roten Rathaus.

Erwartet werden der Bürgermeister sowie mehrere Stadträtinnen und Stadträte von FEZitty. Wegner hatte die Kinderstadt bereits am 31. Juli besucht.

Partnerschaft besteht seit 2023

Das Land Berlin und FEZitty verbindet seit 2023 eine symbolische Städtepartnerschaft. Diese soll beim Besuch offiziell erneuert werden.

FEZitty ist ein Ferienprojekt des Kinder-, Jugend- und Familienzentrums FEZ. Kinder übernehmen dort unterschiedliche Berufe, wählen politische Vertreter und entscheiden über Regeln ihres Stadtlebens.

Mitbestimmung früh kennenlernen

Wegner erklärte, Berlin brauche das Engagement von Kindern und Jugendlichen. Wer schon früh erfahre, dass Mitbestimmung Veränderungen bewirken könne, übernehme später eher Verantwortung für die Gesellschaft.

Der Empfang soll damit mehr sein als ein Fototermin. Er würdigt ein Projekt, das politische Bildung praktisch und spielerisch vermittelt.

Kinderstadt verbindet Spiel und Demokratie

In der Kinderstadt entstehen Verwaltungen, Medien, Betriebe und politische Gremien. Die Teilnehmer erleben dabei, dass Entscheidungen ausgehandelt werden müssen und öffentliche Aufgaben Verantwortung erfordern.

Gerade in Zeiten sinkenden Vertrauens in politische Institutionen können solche Projekte helfen, demokratische Prozesse früh verständlich zu machen.

Quellen

Presse- und Informationsamt des Landes Berlin – Mitteilung zum Empfang der FEZitty-Regierung, veröffentlicht am 3. August 2026

FEZ-Berlin – Informationen zur Hauptstadt der Kinder und zur Städtepartnerschaft mit Berlin