Hochschule lädt in Zittau zu kostenlosem Workshop ein

Was künstliche Intelligenz in der Pflege leisten kann

Die Hochschule Zittau/Görlitz beschäftigt sich am Mittwoch mit Chancen und Grenzen künstlicher Intelligenz im Pflegealltag. Der kostenlose Workshop im CELSIUZ verbindet Informationen mit einer offenen Diskussion.

Von Paul Berger 2 Min. Lesezeit

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Pflege zwischen Mensch und Maschine: Hochschule lädt zur Diskussion ein
Symbolbild (KI-generiert)

Künstliche Intelligenz kann Dokumentationen erstellen, Pflegeabläufe auswerten und frühzeitig auf gesundheitliche Veränderungen hinweisen. Doch welche Anwendungen funktionieren bereits im Alltag – und wo liegen die technischen, rechtlichen und ethischen Grenzen?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein Workshop der Hochschule Zittau/Görlitz am Mittwoch, dem 5. August 2026.

Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr und endet um 18 Uhr. Veranstaltungsort ist das CELSIUZ in der Äußeren Oybiner Straße 16 in Zittau. Der Eintritt ist frei.

Pflegedokumentation und Frühwarnsysteme im Mittelpunkt

Im ersten Teil erhalten die Teilnehmer einen Überblick über den tatsächlichen Stand der Technik.

Behandelt werden unter anderem automatisierte Pflegedokumentationen, computergestützte Pflegeplanungen und intelligente Frühwarnsysteme. Solche Anwendungen sollen Pflegekräfte entlasten und auffällige Entwicklungen bei Patienten frühzeitig erkennen.

Die Hochschule will dabei auch deutlich machen, welche Erwartungen bislang nicht erfüllt werden und welche Systeme sich noch in der Entwicklung befinden.

Pflegekräfte sollen eigene Erfahrungen einbringen

Der zweite Teil der Veranstaltung ist als offene Diskussion vorgesehen.

Pflegekräfte, Pflegedienstleitungen, Auszubildende, Angehörige und andere Interessierte können schildern, welche technischen Hilfen im Arbeitsalltag tatsächlich benötigt werden.

Dabei geht es auch um die Frage, wer die Verantwortung trägt, wenn eine künstliche Intelligenz falsche Vorschläge macht oder wichtige Entwicklungen nicht erkennt.

Menschliche Zuwendung darf nicht verloren gehen

Der Einsatz digitaler Systeme kann Zeit sparen und organisatorische Aufgaben vereinfachen. Er kann jedoch die persönliche Betreuung und menschliche Zuwendung nicht ersetzen.

Gerade in der Pflege hängt die Qualität nicht allein von Daten und technischen Abläufen ab. Vertrauen, Erfahrung und das Erkennen individueller Bedürfnisse bleiben zentrale Bestandteile der Arbeit.

Die Veranstaltung soll deshalb nicht nur technische Möglichkeiten präsentieren, sondern auch deren Grenzen diskutieren.

Teilnahme ohne Vorkenntnisse möglich

Die Hochschule richtet das Angebot ausdrücklich auch an Menschen ohne technische Vorkenntnisse.

Neben dem kostenlosen Eintritt ist nach Angaben des Veranstalters eine Verpflegung vorgesehen. Interessierte können sich telefonisch oder per E-Mail bei der Hochschule anmelden.

Organisiert wird der Nachmittag vom Institut für Gesundheit, Altern, Arbeit und Technik der Hochschule Zittau/Görlitz.

Quellen

Hochschule Zittau/Görlitz – Veranstaltung „Künstliche Intelligenz in der Pflege?“, Termin am 5. August 2026 von 15 bis 18 Uhr.

Institut für Gesundheit, Altern, Arbeit und Technik – Veranstaltungsübersicht und Informationen zum Forschungsansatz des Instituts.

Themen: ZittauDigitalisierungKünstliche IntelligenzGesundheitPflegeHochschule Zittau/Görlitz

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