Die psychische Belastung von Pflegekräften und pflegenden Angehörigen steht im Mittelpunkt eines europäischen Forschungsprojektes, an dem die Hochschule Zittau/Görlitz beteiligt ist. Für eine dazu ausgeschriebene wissenschaftliche Stelle endet am heutigen Montag die Bewerbungsfrist.
Die Stelle gehört zum Projekt „Well Care“.
Gesucht wird eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder ein wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Institut für Gesundheit, Altern und Technik der Hochschule.
Pflegekräfte stehen unter besonderem Druck
Langzeitpflege ist körperlich und psychisch anspruchsvoll.
Beschäftigte begleiten Menschen häufig über Jahre und müssen gleichzeitig mit Personalmangel, Schichtarbeit und hoher Verantwortung umgehen.
Ähnliche Belastungen können Angehörige treffen, die Familienmitglieder zu Hause pflegen.
Das europäische Projekt untersucht deshalb Ansätze, mit denen psychisches Wohlbefinden und Widerstandskraft gestärkt werden können.
Gute Lösungen aus Europa sollen verglichen werden
„Well Care“ soll bestehende erfolgreiche Ansätze identifizieren, bewerten und über Ländergrenzen hinweg nutzbar machen.
Damit geht es nicht ausschließlich um neue theoretische Modelle.
Erprobte Lösungen aus unterschiedlichen europäischen Regionen sollen miteinander verglichen werden.
Teilzeitstelle mit bis zu 38 Wochenstunden
Die ausgeschriebene wissenschaftliche Stelle umfasst abhängig von den jeweiligen Voraussetzungen zwischen 34 und 38 Wochenstunden.
Die Besetzung soll so bald wie möglich erfolgen.
Für Interessenten endet die Bewerbungsfrist am heutigen 10. August.
Quellen
Hochschule Zittau/Görlitz – Stellenausschreibung wissenschaftliche Mitarbeit „EU Horizon – Well Care“, Bewerbungsende 10. August 2026.