Die Stadtverwaltung will künftig dauerhaft Künstliche Intelligenz für Sitzungsprotokolle einsetzen. Der Haupt- und Finanzausschuss berät am 17. August darüber, nachdem SpeechMind mehrere Monate getestet wurde.

Testphase bringt deutliche Zeitersparnis

Wie aus der Beschlussvorlage der Stadt Zerbst hervorgeht, begann die Pilotphase am 1. Mai. Ziel war es, den Sitzungsdienst bei der gesetzlich vorgeschriebenen Erstellung von Niederschriften zu entlasten.

SpeechMind wandelt das gesprochene Wort nach Sitzungen in ein strukturiertes Rohtranskript um. Nach Einschätzung der Verwaltung hat sich dadurch die Nachbereitungszeit wesentlich reduziert. Auch die zuständigen Mitarbeiterinnen bewerten die Software positiv.

Keine Datenschutzbeschwerden in der Testphase

Nach Angaben der Verwaltung gab es während des Tests keine datenschutzrechtlichen Vorfälle oder Beschwerden. Die Stadt empfiehlt deshalb die dauerhafte Nutzung für künftige Gremiensitzungen.

Der Haupt- und Finanzausschuss behandelt die Vorlage am 17. August. Die endgültige Entscheidung soll der Stadtrat am 26. August treffen.

Quelle: Stadt Zerbst/Anhalt