Das Digitalisierungszentrum Zeitz erreicht im August einen wichtigen Einschnitt. Die zweite Förderphase des Projektes endet in diesem Monat. Seit 2023 standen dafür mehr als 1,8 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung.
Das Zentrum entstand als Bestandteil des Strukturwandels im ehemaligen Braunkohlerevier.
Bund finanzierte 90 Prozent
Die genaue Bundesförderung beträgt 1.809.978,86 Euro.
Damit übernimmt der Bund 90 Prozent der Finanzierung. Land Sachsen-Anhalt und Stadt Zeitz tragen jeweils weitere fünf Prozent bei.
Zusammen ergibt sich damit ein Fördervolumen von gut zwei Millionen Euro.
Workshops richten sich nicht nur an Unternehmen
Das Zentrum beschäftigt sich mit digitaler Transformation in der gesamten Region.
Dazu gehören Angebote für Unternehmen, Bürger, Schulen und Verwaltungen.
Noch am 25. August ist beispielsweise ein Makerspace-Workshop für Kinder zu Stop-Motion, LEGO und Robotik geplant.
Digitalisierung als Strukturwandelprojekt
Zeitz versucht damit, Strukturwandel nicht ausschließlich über Industrieansiedlungen zu gestalten.
Digitale Kompetenzen sollen ebenso dazu beitragen, bestehende Unternehmen wettbewerbsfähiger zu machen und neue Arbeitsfelder zu erschließen.
Frage nach langfristiger Verstetigung
Mit dem Ende einer Förderperiode entsteht zwangsläufig die Frage, wie erfolgreiche Angebote danach fortgeführt werden.
Das Digitalisierungszentrum ist inzwischen fest im Veranstaltungs- und Bildungsangebot der Stadt verankert.
Damit steht Zeitz vor der Aufgabe, die aufgebauten Strukturen auch über einzelne Förderprogramme hinaus langfristig nutzbar zu halten.
Quellen
Stadt Zeitz – Bundesförderung des Digitalisierungszentrums Zeitz in der zweiten Förderphase.
Stadt Zeitz / Digitalisierungszentrum – aktuelles Makerspace-Angebot im August 2026.
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