Handyakku war fast leer – Einsatzkräfte treffen Kind in der Geußnitzer Straße

Zwölfjährige ruft nachts Polizei: Streife bringt verängstigtes Mädchen sicher nach Hause

Ein ungewöhnlicher Polizeieinsatz in Zeitz endete ohne Verletzte und mit einer sicheren Heimkehr. Eine zwölfjährige Schülerin hatte nachts den Notruf gewählt, weil sie auf ihrem verspäteten Heimweg Angst bekam und der Akku ihres Mobiltelefons fast leer war.

Von Elisa Winter 1 Min. Lesezeit

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Eine Zwölfjährige hat in Zeitz in einer für sie beängstigenden Situation richtig reagiert und den Polizeinotruf gewählt. Das Mädchen war nachts deutlich später als offenbar vereinbart auf dem Heimweg und bemerkte, dass der Akku ihres Mobiltelefons fast leer war.

Weil sie sich zunehmend fürchtete, wandte sie sich an die Polizei.

Streife findet Mädchen in Geußnitzer Straße

Einsatzkräfte machten sich auf die Suche und trafen die Zwölfjährige schließlich in der Geußnitzer Straße an.

Die Beamten nahmen das Kind anschließend mit und brachten es sicher nach Hause.

Gespräch mit Sorgeberechtigten

Nach der Rückkehr wurde gemeinsam mit den Sorgeberechtigten ein erzieherisches Gespräch geführt.

Weitere polizeiliche Maßnahmen waren nach den vorliegenden Angaben nicht erforderlich.

Notruf darf auch in echter Angstsituation genutzt werden

Der Fall unterscheidet sich deutlich von einem klassischen Polizeidelikt.

Es ging weder um einen Unfall noch um eine Straftat, sondern um die Sicherheit eines Kindes.

Gerade nachts kann eine Situation schnell bedrohlich wirken, wenn Kontaktmöglichkeiten ausfallen und ein sicherer Heimweg unklar ist.

Dass die Zwölfjährige Unterstützung suchte, verhinderte, dass sie allein in der Situation blieb.

Quellen

Polizeirevier Burgenlandkreis – Kinderschutzeinsatz in Zeitz.

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Themen: PolizeiZeitzKinderschutzFamilieNotrufGeußnitzer Straße

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