Wirtschaft

Recruiting-Unternehmen aus Bolton zahlt bei erfolgreichen Vermittlungen direkt an den FCE

Neuer Sponsor aus England: Erzgebirge Aue verbindet Fachkräftesuche mit Vereinsfinanzierung

Erzgebirge Aue hat einen ungewöhnlichen neuen Co-Sponsor gewonnen. Elvis Eckardt Recruitment aus dem englischen Bolton unterstützt künftig den Verein. Besonders interessant: Bei erfolgreichen Fachkräftevermittlungen an FCE-Sponsoren sollen fünf Prozentpunkte der Vermittlungsgebühr direkt an den Verein fließen.

Ministerpräsidentin wirbt beim Hanse Sail Business Brunch mit Kinderbetreuung, Lebensqualität und modernen Arbeitgebern

37 Prozent Frauen in obersten Führungsebenen: Schwesig sieht Mecklenburg-Vorpommern als attraktiven Standort für Karrierefrauen

Mecklenburg-Vorpommern will stärker als Standort für gut ausgebildete Frauen und weibliche Führungskräfte wahrgenommen werden. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig verwies beim Hanse Sail Business Brunch auf einen Frauenanteil von rund 37 Prozent in den obersten Führungsebenen der Privatwirtschaft. Auch bei Existenzgründungen liege der Anteil von Frauen bei 33,5 Prozent. Gleichzeitig kündigte sie an, die politische Förderung von Gleichstellung und weiblichen Führungskräften fortzusetzen.

„sam“ bringt Unternehmen, Hochschulen und Schüler aus Deutschland und Polen zusammen

Schwedt sucht Nachwuchs für die Region: Studien- und Ausbildungsmesse startet am 10. September

Am 10. und 11. September wird Schwedt wieder zum Treffpunkt für Schüler, Ausbildungsbetriebe und Hochschulen. Die Studien- und Ausbildungsmesse „sam“ findet trotz laufender Bauarbeiten an den Uckermärkischen Bühnen statt. Ein organisierter Schüler-Shuttle soll auch junge Besucher aus Polen nach Schwedt bringen.

Vier sächsische Hochschulen bündeln ihre Forschung für Kreislaufwirtschaft

Aus Müll werden neue Rohstoffe: Zittauer Hochschule arbeitet am Recyclingzentrum der Lausitz

Schwierige Verbundwerkstoffe sollen künftig nicht mehr automatisch im Abfall landen. Die Hochschule Zittau/Görlitz beteiligt sich am Forschungsprojekt CircEcon, das Kreislaufwirtschaft stärker in die industrielle Praxis bringen soll. In Schwarze Pumpe entsteht dafür ein neues Zentrum für das Recycling komplexer Materialien.

Zukunftstarifvertrag verhindert betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2028

Aufatmen bei IAV: Berliner Stammsitz bleibt erhalten

Der Automobilentwickler IAV wird seinen Berliner Standort vorerst nicht schließen. Unternehmen und IG Metall haben einen Zukunftstarifvertrag vereinbart. Betriebsbedingte Kündigungen sind bis Ende 2028 ausgeschlossen – gleichzeitig soll die Beschäftigtenzahl deutschlandweit deutlich sinken.

Aktuelle Stadtdaten zeigen trotz Wirtschaftswachstum anhaltenden Druck auf dem Arbeitsmarkt

31.322 Arbeitslose: Leipzigs Arbeitslosenquote liegt bei 8,8 Prozent

Leipzig gilt als einer der dynamischeren Wirtschaftsstandorte Ostdeutschlands. Dennoch bleibt die Arbeitslosigkeit vergleichsweise hoch. Ende Juni waren in der Stadt 31.322 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Quote lag bei 8,8 Prozent.

Neue Sprechstunde soll Unternehmen und Beschäftigte bei Zuwanderung unterstützen

Leipzig startet neues Beratungsangebot für internationale Fachkräfte

Seit Freitag gibt es in Leipzig ein neues Beratungsangebot für internationale Fachkräfte und Arbeitgeber. Das Fachinformationszentrum Zuwanderung bietet künftig alle zwei Wochen eine zusätzliche Sprechstunde an. Damit reagiert die Stadt auf den wachsenden Bedarf an qualifizierten Beschäftigten.

Kraftstoffe und Heizöl treiben Verbraucherpreise im Juli deutlich nach oben

Preise ziehen wieder an: Inflation in Thüringen steigt auf 3,0 Prozent

Die Inflation in Thüringen hat im Juli wieder spürbar angezogen. Die Verbraucherpreise lagen im Durchschnitt 3,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Besonders deutlich verteuerten sich Kraftstoffe und Heizöl. Auch bei einzelnen Lebensmitteln mussten Verbraucher wesentlich tiefer in die Tasche greifen.

Von Stettin bis Görlitz entsteht ein immer enger verflochtener deutsch-polnischer Wirtschaftsraum

Arbeiten hier, wohnen dort: Polens Wachstum verändert Ostdeutschlands Grenzregionen

Polens Wirtschaft wächst deutlich schneller als die deutsche, Unternehmen investieren und der Arbeitsmarkt bleibt angespannt. Das verändert zunehmend auch den Osten Deutschlands. In Brandenburg und Sachsen werden Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Unternehmensstandorte grenzüberschreitend gedacht. Gleichzeitig zeigen Grenzkontrollen und schwache Verkehrsverbindungen, wie weit der gemeinsame Wirtschaftsraum noch von einem reibungslosen Alltag entfernt ist.

Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt werden zu zentralen Energieländern der Republik

Der Osten produziert den Strom – doch wer profitiert davon?

Ostdeutschland spielt für Deutschlands Energieversorgung eine immer wichtigere Rolle. Vor allem Windkraft und Solarenergie wachsen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Teilen Sachsens stark. Gleichzeitig sitzen viele große Verbraucher im Westen und Süden. Dadurch verschärft sich die Debatte über Netzausbau, Strompreise und die Frage, ob die Erzeugerregionen genug von ihrem Energieboom haben.

Dresden entwickelt sich zum strategischen Zentrum der europäischen Chipproduktion

Milliarden für Mikrochips: Halbleiterindustrie verändert Sachsens Wirtschaft grundlegend

Während viele klassische Industriezweige unter schwacher Konjunktur und Strukturwandel leiden, wächst Sachsens Hightech-Sektor weiter. Infineon hat gerade eine neue Fünf-Milliarden-Euro-Fabrik eröffnet, TSMC baut gemeinsam mit europäischen Partnern eine weitere Chipfabrik und immer mehr internationale Zulieferer zieht es nach Dresden. Aus „Silicon Saxony“ wird zunehmend einer der wichtigsten industriellen Wachstumsmotoren Ostdeutschlands.