Leipzig verstärkt seine Unterstützung für internationale Fachkräfte. Seit Freitag, 7. August, bietet das Fachinformationszentrum Zuwanderung eine neue regelmäßige Sprechstunde an. Sie richtet sich sowohl an Menschen, die aus dem Ausland zum Arbeiten nach Leipzig kommen, als auch an Unternehmen, die internationale Beschäftigte einstellen möchten.

Das Angebot soll alle zwei Wochen stattfinden.

Ziel ist es, Fragen rund um Arbeitsmigration und Beschäftigung möglichst frühzeitig zu klären.

Unternehmen brauchen zusätzliche Arbeitskräfte

Hinter dem Angebot steht ein wachsendes wirtschaftliches Problem.

Viele Branchen haben Schwierigkeiten, ausreichend qualifiziertes Personal zu finden.

Internationale Fachkräfte werden deshalb für Leipziger Unternehmen zunehmend wichtiger.

Gleichzeitig können Aufenthaltsrecht, Anerkennung von Abschlüssen und andere Formalitäten kompliziert sein.

Beratung soll bürokratische Hürden verringern

Genau hier setzt die neue Sprechstunde an.

Das Fachinformationszentrum soll Orientierung bieten und bei den verschiedenen Schritten unterstützen.

Davon profitieren nicht nur Beschäftigte.

Auch Arbeitgeber erhalten Ansprechpartner für Fragen, die bei der Einstellung internationaler Mitarbeiter entstehen.

Fachkräftesicherung wird Standortfrage

Leipzig wächst wirtschaftlich weiter, gleichzeitig verschärft der demografische Wandel den Wettbewerb um Beschäftigte.

Eine funktionierende Zuwanderungspolitik wird deshalb zunehmend zu einem Standortfaktor.

Das neue Beratungsangebot ist ein kleiner, aber konkreter Baustein dieser Strategie.

Quellen

Stadt Leipzig – Neues Beratungsangebot für internationale Fachkräfte und Arbeitgeber, August 2026