Mecklenburg-Vorpommern startet AVdual an ersten Schulen

Neue Ausbildungsvorbereitung soll Jugendlichen den Weg in den Beruf erleichtern

Nach den Sommerferien beginnt an ausgewählten Schulen das neue Angebot „Ausbildungsvorbereitung dual“. Unterricht und praktische Arbeit in Betrieben sollen enger verbunden werden.

Von Paul Berger 1 Min. Lesezeit

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Jugendliche ohne Ausbildungsplatz verlieren nach dem Schulabschluss häufig wertvolle Zeit. Ein neues Modell soll ihnen einen geregelten Übergang in die Arbeitswelt ermöglichen.

Start nach den Sommerferien

Das Bildungsangebot „Ausbildungsvorbereitung dual“, kurz AVdual, beginnt mit dem neuen Schuljahr in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Teilnehmer erhalten Unterricht und sammeln zugleich regelmäßig Erfahrungen in Betrieben. Das Land will dadurch berufliche Orientierung und praktische Fähigkeiten stärker verbinden.

Betriebe lernen mögliche Auszubildende kennen

Unternehmen können Jugendliche über einen längeren Zeitraum erleben und feststellen, ob sie zu einem Beruf und zum Betrieb passen.

Für die Teilnehmer entsteht die Chance, Arbeitsabläufe kennenzulernen und über praktische Leistung zu überzeugen, auch wenn Schulnoten nicht immer ausreichen.

Fachkräftemangel erhöht die Bedeutung

Handwerk, Pflege, Gastronomie und technische Berufe suchen in vielen Regionen Nachwuchs. Gleichzeitig finden nicht alle Jugendlichen sofort einen Ausbildungsplatz.

Das Programm kann beide Seiten zusammenbringen. Entscheidend ist jedoch, dass genügend Unternehmen dauerhaft Praktikumsplätze bereitstellen.

Quellen

Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern – Mitteilung zum Start von AVdual nach den Sommerferien, veröffentlicht am 3. August 2026

Themen: Mecklenburg-VorpommernFachkräfteBerufsorientierungAusbildungJugendlicheSchule

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