Ordnungsdienst nennt elf Straßen als Schwerpunkte zum Schuljahresbeginn

Weimar plant schärfere Tempokontrollen rund um Schulen

Mit dem neuen Schuljahr werden Autofahrer im Umfeld Weimarer Schulen verstärkt kontrolliert. Semistationäre und mobile Messanlagen sollen insbesondere Schulanfänger schützen.

Von Christian Weigand 1 Min. Lesezeit

Teilen

Autofahrer in Weimar müssen sich zum Beginn des neuen Schuljahres auf verstärkte Geschwindigkeitskontrollen einstellen. Der städtische Ordnungsdienst will gemeinsam mit der örtlichen Polizei insbesondere während der ersten beiden Schulwochen die Bereiche rund um Schulen stärker überwachen.

Zum Einsatz kommen sowohl mobile Messgeräte als auch ein semistationärer Blitzeranhänger.

Die Stadt nennt insgesamt elf Straßen als Schwerpunktbereiche.

Bodelschwinghstraße und Carl-August-Allee zuerst im Fokus

In der Kalenderwoche 34 soll der Messanhänger zunächst in der Bodelschwinghstraße und der Carl-August-Allee stehen.

In der darauffolgenden Woche ist ein Einsatz in der Taubacher Straße vorgesehen.

Mobile Messstellen können darüber hinaus unter anderem in der Belvederer Allee, Moskauer Straße, Bonhoefferstraße, Weimarischen Straße, William-Shakespeare-Straße, Windmühlenstraße, Steubenstraße, Prager Straße und Budapester Straße eingerichtet werden.

Schulanfänger besonders gefährdet

Kinder können Geschwindigkeiten und Entfernungen schlechter einschätzen als Erwachsene.

Gerade Schulanfänger sind zudem häufig erstmals regelmäßig ohne ständige Begleitung im Straßenverkehr unterwegs.

Die Stadt will deshalb nicht nur Verstöße ahnden, sondern Autofahrer bewusst für die besondere Situation zum Schuljahresbeginn sensibilisieren.

Quellen

Stadt Weimar – Schulwegsicherung zum Schuljahresbeginn Städtischer Ordnungsdienst Weimar

###

Themen: SchulenVerkehrssicherheitWeimarSchulwegGeschwindigkeitskontrollen

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Klassik Stiftung Weimar verlängert Zusammenarbeit mit Schloss Auerstedt Historische Kutschensammlung in Auerstedt bleibt dauerhaft erhalten Die historische Kutschensammlung der Klassik Stiftung Weimar bleibt in Schloss Auerstedt erhalten. Eine erneuerte Kooperation sichert die Ausstellung der großherzoglichen Reisewagen, Hochzeitskutschen und weiterer historischer Fahrzeuge. Zu den bedeutendsten Exponaten gehört der Hochzeitsreisewagen von Carl Friedrich und Maria Pawlowna aus dem Jahr 1804.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen

Lokales

Alle Beiträge