Haltestelle „Siedlung“ gehört zu drei Ausbauprojekten

Waltersdorf bekommt barrierefreie Bushaltestelle: Gemeinde startet Planung

Die Bushaltestelle „Waltersdorf Siedlung“ soll barrierefrei umgebaut werden. Der Gemeinderat hat die Planungsleistungen gemeinsam mit zwei weiteren Haltestellen vergeben. Allein die Planung kostet knapp 45.000 Euro.

Von Florian Bergmann 1 Min. Lesezeit

Teilen

Die Haltestelle „Waltersdorf Siedlung“ soll künftig auch für Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder anderen Mobilitätseinschränkungen besser nutzbar werden. Der Gemeinderat Großschönau hat im Juni die Planungsleistungen für den barrierefreien Ausbau vergeben.

Neben Waltersdorf betrifft das Projekt die Haltestellen „Weg zum Bad“ und „Waldschenke“ in Großschönau.

Knapp 45.000 Euro für Planung

Den Auftrag erhielt das Ingenieurbüro Giehler aus Oderwitz.

Der Angebotspreis für die Planungsleistungen der drei Haltestellen beträgt brutto 44.875,23 Euro.

Der Bürgermeister wurde außerdem beauftragt, einen Förderantrag vorzubereiten.

Barrierefreiheit betrifft mehr als Rollstühle

Ein niveaugleicher oder zumindest deutlich erleichterter Einstieg hilft nicht nur Menschen mit körperlichen Behinderungen.

Auch ältere Fahrgäste, Eltern mit Kinderwagen und Menschen mit Gepäck profitieren.

ÖPNV ist im ländlichen Raum besonders wichtig

In kleineren Orten können Busverbindungen entscheidend für die selbstständige Mobilität sein.

Gerade ältere Einwohner sind darauf angewiesen, Haltestellen ohne hohe Stufen oder schwierige Zugänge nutzen zu können.

Quellen

Gemeinde Großschönau: Gemeinderatsbeschluss vom 17. Juni 2026 zum barrierefreien Ausbau von drei Bushaltestellen

Themen: ÖPNVBarrierefreiheitGrossschoenauBushaltestelleWaltersdorfGemeinderat

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Engere Zusammenarbeit bei Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur Halle und Saalekreis planen gemeinsame Zukunftsregion Halle und der Saalekreis wollen künftig enger zusammenarbeiten. Oberbürgermeister Alexander Vogt und Landrat Sven Czekalla verständigten sich auf gemeinsame Planungen für Wirtschaft, Nahverkehr und Infrastruktur. Langfristig steht sogar eine neue Verwaltungsstruktur nach dem Vorbild der Region Hannover zur Diskussion.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen

Politik

Alle Beiträge