Bis zu 15.000 Fahrzeuge täglich belasten wichtige Ost-West-Verbindung

Torgau erhöht Druck für Ausbau der B87: Ortsumfahrung bleibt zentrale Forderung

Torgau hält an seiner Forderung nach einem beschleunigten Ausbau der Bundesstraße 87 fest. Mit der „Torgauer Erklärung 2.0“ verlangen Kommunen und Wirtschaft einen verbindlichen Zeitplan für Ortsumfahrungen und zusätzliche dreispurige Abschnitte.

Von Christian Richter 1 Min. Lesezeit

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Die Bundesstraße 87 bleibt eines der wichtigsten Infrastrukturthemen für Torgau. Stadt, Wirtschaft und weitere regionale Akteure fordern weiterhin eine deutlich schnellere Planung für die Ortsumfahrung und den Ausbau der Verbindung zwischen Leipzig und der Lausitz.

Die Forderungen wurden in der sogenannten „Torgauer Erklärung 2.0“ zusammengefasst.

Bis zu 15.000 Fahrzeuge täglich

Nach Angaben der beteiligten Institutionen nutzen täglich bis zu 15.000 Fahrzeuge Teile der B87.

Etwa jedes vierte Fahrzeug ist ein Lastwagen.

Für Torgau bedeutet das nicht nur Verkehrsbelastung, sondern auch Lärm und zusätzliche Emissionen.

Mehr als 20.000 Beschäftigte abhängig

Entlang der Verkehrsachse liegen rund 2.000 Betriebe mit insgesamt mehr als 20.000 Beschäftigten.

Unternehmen benötigen eine zuverlässige Straßenverbindung für Lieferverkehr und Mitarbeiter.

Verzögerungen wirken sich deshalb direkt auf die wirtschaftliche Attraktivität des Standortes aus.

Ortsumfahrung bleibt Schlüsselprojekt

Torgau fordert neben weiteren Ortsumfahrungen in der Region einen verbindlichen Zeitplan und eine gesicherte Bundesfinanzierung.

Die Straße verbindet Sachsen mit Brandenburg und besitzt deshalb überregionale Bedeutung.

Für die Stadt bleibt der Ausbau ein langfristiges Schlüsselprojekt.

Quellen

Stadt Torgau – „Torgauer Erklärung 2.0: B87 muss ausgebaut werden“, 11. Juni 2026.

Themen: InfrastrukturVerkehrWirtschaftB87OrtsumfahrungTorgau

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