Swinemünde nimmt den Wasserverkehr erneut als Bestandteil seiner künftigen Mobilität in den Blick. Die Stadt untersucht derzeit Möglichkeiten für zusätzliche Verkehrsangebote auf der Swine. Zu den geprüften Varianten gehört nach Angaben der Verwaltung auch eine Wassertram.
Stadt besteht aus mehreren Inseln
Für Swinemünde besitzt die Frage eine besondere Bedeutung.
Das Stadtgebiet verteilt sich auf zahlreiche Inseln, während ein großer Teil des alltäglichen Verkehrs zwischen Usedom und Wollin abgewickelt werden muss.
Tunnel ersetzt Wasserverkehr nicht vollständig
Der Swinetunnel hat die feste Straßenverbindung zwischen den beiden großen Inselteilen grundlegend verbessert.
Gleichzeitig bleiben Fähren und andere maritime Verkehrsformen Bestandteil der Verkehrsstruktur. Der Tunnel hat seit seiner Eröffnung bereits mehr als 15 Millionen Fahrzeuge aufgenommen.
Alternative zum Autoverkehr gesucht
Eine Wasserverbindung könnte insbesondere dort interessant werden, wo touristische Ziele, Hafenbereiche oder unterschiedliche Inselteile miteinander verbunden werden sollen.
Die Untersuchung bedeutet allerdings noch keine Entscheidung für einen Bau oder einen konkreten Linienbetrieb.
Erst Analyse, dann Entscheidung
Damit befindet sich das Projekt noch in einer frühen Phase.
Entscheidend werden Wirtschaftlichkeit, Nachfrage, Anlegestellen und die Einbindung in Bus-, Bahn- und Fährverkehr sein.
Quelle:
Stadt Świnoujście.