Strausberg gehört zum West-Los des Gigabit-2.0-Programms, das den weiteren Glasfaserausbau im Landkreis ermöglichen soll. Der zuständige Kreisausschuss berät am 24. August über Errichtung und Betrieb des Netzes.

Strausberg ist Teil des westlichen Fördergebiets

Wie der Landkreis Märkisch-Oderland mitteilt, umfasst das West-Los neben Strausberg unter anderem Altlandsberg, Hoppegarten, Neuenhagen, Fredersdorf-Vogelsdorf, Petershagen/Eggersdorf, Rüdersdorf und Rehfelde. Die Konzessionsvergabe war nach dem veröffentlichten Stand vom Mai 2026 noch nicht abgeschlossen.

Für das West-Los sind rund 26,04 Millionen Euro Bundesförderung und rund 15,19 Millionen Euro Landesmittel ausgewiesen. Der Eigenanteil liegt bei rund 2,17 Millionen Euro.

Kreisausschuss berät am 24. August

Der Haushalts-, Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss hat die Vorlage 2026/KT/334 auf seiner öffentlichen Tagesordnung. Gegenstand sind Errichtung und Betrieb eines Gigabit-Netzes im Landkreis im Rahmen der Wirtschaftlichkeitslückenförderung nach der Gigabit-Richtlinie 2.0.

Die Sitzung beginnt am 24. August um 17 Uhr im Landratsamt in Seelow. Eingereicht wurde die Vorlage durch den Landrat.

Bestehender Ausbau in Strausberg läuft parallel

Unabhängig von Gigabit 2.0 befindet sich das bisherige geförderte Strausberger Glasfaserprojekt noch in Umsetzung. Für dieses Vorhaben nennt der Landkreis den 30. September 2026 als geplantes Projektende.

Für Strausberg waren in dieser Förderphase 1.525 potenzielle Hausanschlüsse ausgewiesen. Nach dem Stand vom Mai waren 521 passive und 342 aktive Hausanschlüsse hergestellt. Das neue Gigabit-2.0-Programm soll anschließend weitere bislang unterversorgte Adressen erfassen.

Quelle: Landkreis Märkisch-Oderland