Strausbergs Bürger können auch für 2027 direkt mitentscheiden, wofür ein Teil des städtischen Geldes verwendet wird. Die Vorschlagsphase für den neuen Bürgerhaushalt ist inzwischen abgeschlossen. Nun prüft die Verwaltung, welche Ideen umsetzbar sind und zur Abstimmung zugelassen werden.
Für das Beteiligungsmodell stellt die Stadt jährlich mindestens 35.000 Euro bereit.
Einzelne Vorschläge dürfen nach den aktuellen Regeln einschließlich möglicher Folgekosten ein festgelegtes Kostenlimit nicht überschreiten.
Abstimmung startet im Oktober
Nach der formalen und fachlichen Prüfung entscheidet nicht allein die Verwaltung über die Reihenfolge.
Die Einwohner können ab Oktober selbst abstimmen.
Eine Präsenzabstimmung ist traditionell mit dem Strausberger Altstadtfest verbunden. Zusätzlich gibt es eine Online-Abstimmung.
Die Projekte mit den meisten Stimmen werden in der entsprechenden Reihenfolge umgesetzt, bis das verfügbare Budget ausgeschöpft ist.
Wertsachenschrank zeigt praktische Wirkung
Dass aus dem Bürgerhaushalt konkrete Veränderungen entstehen, zeigt ein bereits umgesetzter Vorschlag.
In der Strausberger Schwimmhalle wurde ein neuer Wertsachenschrank aufgestellt.
Die Idee stammte aus dem vergangenen Bürgerhaushalt und hatte bei der Abstimmung genügend Unterstützung erhalten.
Bürgerhaushalt als direkte Beteiligung
Das Verfahren unterscheidet sich von klassischen Bürgerbefragungen dadurch, dass am Ende tatsächlich Geld für die erfolgreichen Vorschläge bereitsteht.
Voraussetzung ist allerdings, dass Projekte rechtlich zulässig, umsetzbar und für die Allgemeinheit zugänglich sind.
Für Strausberg beginnt damit nun die Phase, in der aus den eingereichten Ideen eine konkrete Abstimmungsliste entstehen muss.
Quellen
Stadt Strausberg – Bürgerhaushalt 2027.
Serviceportal Stadt Strausberg – Bürgerhaushalt.