Im Hafen von Stettin läuft ein umfangreicher Ausbau des Dębicki-Kanals. Zwei neue Kais entstehen, zwei bestehende Anlagen werden modernisiert und der Kanal selbst wird erweitert, wodurch sich die Umschlagmöglichkeiten in diesem Hafenteil deutlich vergrößern sollen.
Zwei neue Kais entstehen
Nach Angaben der Hafenverwaltung werden der norwegische und der dänische Kai neu gebaut. Gleichzeitig laufen Modernisierungen am tschechischen und am slowakischen Kai.
Beim ersten Abschnitt des tschechischen Kais sind die vorgesehenen Metallpfähle zur Verstärkung bereits eingebracht. Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Spundwand des neuen norwegischen Kais auf rund 300 Metern hergestellt.
Mehr Fläche für Unternehmen
Das Projekt soll nicht nur bestehende Anlagen erneuern. Die Hafenverwaltung will zusätzliche Flächen schaffen, auf denen sich Umschlag-, Lager- und Produktionsunternehmen ansiedeln können.
Damit verbindet Stettin den Ausbau der Wasserinfrastruktur mit einer wirtschaftlichen Standortstrategie. Der Hafen wirbt ausdrücklich um Investoren für Terminals, Logistik und hafennahen Industrieaufbau.
Umschlag soll deutlich steigen
Das erklärte Ziel des Projekts ist eine Verdopplung der dort möglichen Gütermenge und eine bessere Qualität der Abfertigung.
Für Stettin ist das wirtschaftlich bedeutsam, weil der Hafen stark mit Deutschland, Tschechien und weiteren mitteleuropäischen Märkten verbunden ist. Größere Kais und bessere Zufahrten können diese Rolle weiter stärken.
Quelle:
Hafenverwaltung Szczecin-Świnoujście, Projekt zum Ausbau des Dębicki-Kanals.