Spremberg: 33,6 Millionen Euro für neue Oberschule – Richtfest am 3. November
Rohbau bereits fertiggestellt
Spremberg. Der Neu- und Erweiterungsbau der Berufsorientierenden Oberschule (BOS) in Spremberg erreicht einen wichtigen Bauabschnitt. Am Dienstag, 3. November 2026, feiert die Stadt um 16.30 Uhr Richtfest an der Wirthstraße 1. Rund 33,6 Millionen Euro werden in das Schulprojekt investiert. Nach Angaben der Stadtverwaltung liegen die Arbeiten sowohl im vorgesehenen Zeitplan als auch innerhalb des bewilligten Budgets.
Rohbau der neuen Schule ist fertiggestellt
Seit dem offiziellen Baubeginn am 23. März 2026 hat sich auf dem Schulgelände in der Spremberger Innenstadt viel verändert. Nach der Grundsteinlegung am 4. Juni wurde der Neubau in den vergangenen Monaten zügig errichtet. Im Oktober konnten die Rohbauarbeiten abgeschlossen werden.
Auch der Anschluss an das Fernwärmenetz ist bereits fertiggestellt. Bis Ende des Jahres soll die Gebäudehülle geschlossen und wetterfest sein. Anschließend können die Arbeiten im Inneren unabhängig von den Witterungsbedingungen fortgesetzt werden.
Das Richtfest am 3. November markiert den Abschluss einer wesentlichen Bauphase. Die Stadtverwaltung sieht darin einen wichtigen Schritt zur Modernisierung des Schulstandortes.
Neue Sporthalle, Fachräume und Mensa entstehen
Der Neubau wird unmittelbar neben dem denkmalgeschützten Klinkergebäude der Berufsorientierenden Oberschule errichtet. Das historische Schulgebäude bleibt während der gesamten Bauarbeiten in Nutzung.
Geplant ist ein quadratischer Baukörper mit bis zu drei Geschossen. Darin entstehen moderne Unterrichts- und Fachräume, eine Mensa sowie eine Dreifeld-Sporthalle.
Das architektonische Zentrum bildet ein Atrium mit Glasdach. Der überdachte Innenhof verbindet die verschiedenen Gebäudebereiche und soll den Schülerinnen und Schülern künftig als Aufenthaltsort dienen.
Mit der neuen Raumaufteilung sollen Unterricht, Sport und schulisches Gemeinschaftsleben auf dem Gelände enger miteinander verbunden werden.
Archäologische Funde während der Bauvorbereitung
Die Arbeiten auf dem Schulgelände begannen bereits im Frühjahr 2025 mit dem Rückbau älterer Gebäude und archäologischen Untersuchungen.
Bei den Grabungen wurden Fundstücke entdeckt, die Einblicke in die frühere Nutzung des Geländes ermöglichen.
Eine Auswahl der Funde wird seit dem 11. September 2026 im Bürgerhaus Spremberg ausgestellt. Interessierte können die Ausstellung noch bis zum 5. November in der ersten Etage besuchen.
Die Baugenehmigung für den Schulneubau wurde im Februar 2026 erteilt. Wenige Wochen später begannen die eigentlichen Rohbauarbeiten.
Fertigstellung für Frühjahr 2028 vorgesehen
Nach dem aktuellen Bauzeitenplan soll das neue Schulgebäude im Frühjahr 2028 fertiggestellt werden. Damit steht für die Umsetzung der verbleibenden Arbeiten noch etwas mehr als ein Jahr zur Verfügung.
Auch nach der Fertigstellung des Neubaus wird auf dem Gelände weitergebaut. Die Außenanlagen müssen hergerichtet und die bisherige Turnhalle zu einem Stadthaus umgebaut werden.
Diese abschließenden Arbeiten sollen bis Dezember 2029 beendet sein.
Nach Angaben der Stadt Spremberg bewegen sich alle bisher beauftragten Bauleistungen innerhalb des vorgesehenen Gesamthaushalts von 33,6 Millionen Euro. Eine Überschreitung des Budgets ist derzeit nicht bekannt.
Richtfest am 3. November in der Wirthstraße
Das Richtfest für den Neu- und Erweiterungsbau findet am Dienstag, 3. November 2026, um 16.30 Uhr auf dem Schulgelände in der Wirthstraße 1 statt.
Mit der Investition erweitert die Stadt Spremberg ihre schulische Infrastruktur und schafft zusätzliche räumliche Möglichkeiten für Unterricht und Sport.
Die Berufsorientierende Oberschule bleibt während der Bauphase in Betrieb. Der denkmalgeschützte Altbau wird weiterhin für den Schulalltag genutzt.