Spremberg hat den Höhepunkt seines Jubiläumsjahres mit einem außergewöhnlich gut besuchten Heimatfest gefeiert. Rund 45.000 Menschen kamen nach Schätzung der Veranstalter am zweiten Augustwochenende in die Stadt. Damit lag der Besucherandrang höher als in den Vorjahren. Bürgermeisterin Christine Herntier und die Organisatoren ziehen eine durchweg positive Bilanz.

Anlass für die besondere Ausgabe des Heimatfestes ist die 725. Ersterwähnung Sprembergs als Stadt. Organisiert wurde das Fest gemeinsam von der Stadtverwaltung Spremberg/Grodk und der Spremberger Kino und Kultur GmbH.

Bis zu 12.000 Menschen bei der Lasershow

Einer der größten Publikumsmagneten war die Lasershow am Samstagabend.

Nach Angaben der Stadt verfolgten schätzungsweise 10.000 bis 12.000 Menschen das Spektakel. Bürgermeisterin Christine Herntier sprach anschließend von einem großen Gemeinschaftsgefühl, das bei Besuchern, Einheimischen, Schaustellern und Künstlern zu spüren gewesen sei.

Die Lichtshow gehörte damit zu den am stärksten besuchten Einzelveranstaltungen des gesamten Festwochenendes.

Rund 800 Mitwirkende ziehen durch Spremberg

Auch der große Festumzug am Sonntag zeigte, wie stark Vereine und Einwohner in das Stadtjubiläum eingebunden waren.

Rund 800 Menschen beteiligten sich daran. Dutzende Vereine, Interessengemeinschaften und Sportgruppen gestalteten nach Angaben der Stadt insgesamt 45 verschiedene Bilder.

Mit dabei waren auch Gäste aus der polnischen Partnerstadt Szprotawa, die sich nicht nur am Umzug beteiligten, sondern anschließend auf der Freilichtbühne sangen.

Rückkehrerfest erreicht neuen Besucherrekord

Besonders erfolgreich verlief auch das Rückkehrerfest „Heeme fehlste“ am Freitag.

Im ehemaligen Posthof wurden 1.500 Besucher gezählt. Nach Angaben der Veranstalter waren damit so viele Menschen bei diesem Programmpunkt wie noch nie zuvor.

Das Format richtet sich insbesondere an Menschen, die aus Spremberg stammen oder eine enge Verbindung zur Stadt besitzen und für das Festwochenende in ihre Heimat zurückkehren.

Sicherheitskonzept bewährt sich

Trotz des großen Besucherandrangs verlief das Heimatfest weitgehend ohne größere Zwischenfälle.

Nach Angaben des Ersten Stellvertreters der Bürgermeisterin und Fachbereichsleiters Bürgerservice, Frank Kulik, hatten Stadtverwaltung, Polizei und Sicherheitsdienst bereits seit Monaten verschiedene Einsatzszenarien vorbereitet.

Ein Vorfall ereignete sich am Samstagabend, als Personen einen Baukran bestiegen. Ihre Identität konnte festgestellt werden. Nach Angaben der Stadt müssen sie mit Konsequenzen rechnen.

Größere Zwischenfälle wurden dagegen nicht gemeldet.

Polizei, Sicherheitskräfte und Rettungsdienste im Dauereinsatz

Die Stadt dankte ausdrücklich den eingesetzten Polizeibeamten, Sicherheitskräften und Rettungssanitätern.

Viele von ihnen seien während des Festwochenendes nahezu rund um die Uhr einsatzbereit gewesen. Dass es angesichts der hohen Besucherzahlen keine größeren Vorfälle gab, wertet die Stadt als Erfolg des Sicherheitskonzeptes.

Heimatfest wird zum Höhepunkt des Jubiläumsjahres

Mit geschätzten 45.000 Gästen, einem Festumzug mit rund 800 Beteiligten und bis zu 12.000 Zuschauern bei der Lasershow hat das Heimatfest eine Größenordnung erreicht, die deutlich über ein gewöhnliches Stadtfest hinausgeht.

Für Spremberg war das Wochenende zugleich einer der zentralen Höhepunkte der Feierlichkeiten zur 725. Ersterwähnung als Stadt.

Die Bilanz der Organisatoren fällt entsprechend positiv aus: mehr Besucher als in den Vorjahren, eine starke Beteiligung der Vereine und Ortsteile sowie ein weitgehend störungsfreier Verlauf.

Quellen

Stadtverwaltung Spremberg/Grodk – Pressemitteilung 199/2026 vom 9. August 2026

Spremberger Kino und Kultur GmbH SKK