In Schwerin-Friedrichsthal steht die Nahversorgung vor einem grundlegenden Umbau. Neben dem bestehenden Aldi soll ein Edeka-Vollsortimenter entstehen, während der Discounter selbst abgerissen und größer neu gebaut werden soll.
Stadtteil ist stark gewachsen
Nach Angaben der Stadt hat Friedrichsthal durch neue Wohngebiete deutlich an Einwohnern gewonnen. Das vorhandene Einkaufsangebot soll deshalb erweitert und stärker an den heutigen Bedarf angepasst werden.
Aldi und Edeka planen eine gemeinsame Stellplatzanlage. Das Bebauungsplanverfahren soll dafür das notwendige Baurecht schaffen.
Neubau könnte 2027 beginnen
Die Unternehmen arbeiten parallel bereits an ihrer Hochbauplanung. Nach derzeitiger Planung könnte der eigentliche Neubau ab 2027 beginnen.
Problematisch wird die Übergangsphase: Für den Abriss und Neubau des Aldi-Marktes könnte der Standort ungefähr ein Jahr ohne den bisherigen Discounter auskommen müssen.
Bürger können noch Stellung nehmen
Der aktuelle Planentwurf liegt noch bis zum 6. September öffentlich aus. Bestandteil des Verfahrens sind Gutachten zu Verkehr, Lärm, Artenschutz und möglichen Auswirkungen auf andere Einkaufsstandorte.
Damit ist das Projekt noch nicht abschließend entschieden. Für Friedrichsthal geht es dennoch um eine der wichtigsten Veränderungen der wohnortnahen Versorgung seit Jahren.
Quelle:
Landeshauptstadt Schwerin, Bebauungsplan Nr. 120 „Nahversorgungszentrum Friedrichsthal“.