Die Rückkehr der Schweriner Friedensschule in ihr historisches Gebäude verzögert sich um ein weiteres halbes Jahr. Auch die neuen Erstklässler starten in der Weststadt, weil die mehr als 15 Millionen Euro teure Sanierung zum Ferienende nicht abgeschlossen werden kann.

Historische Konstruktion sorgt für Probleme

Wie die Landeshauptstadt mitteilt, wurden bei den Arbeiten zusätzliche Sanierungsbedarfe entdeckt. Betroffen sind unter anderem historische Decken und die Dachkonstruktion der Aula.

Auch Schulhof und Grünes Klassenzimmer werden zum Schuljahresbeginn noch nicht vollständig nutzbar sein.

Drei erste Klassen bleiben im Ausweichquartier

Die Stadt hat deshalb entschieden, keinen Teilumzug in eine Baustellensituation zu organisieren. Die drei neuen ersten Klassen werden ebenfalls am bisherigen Ausweichstandort eingeschult.

Schulbus und Hortbetreuung laufen zunächst unverändert weiter. Der nächste realistische Umzugstermin sind die Winterferien im Februar 2027.

Weitere 1,5 Millionen Euro für Außenanlagen

Zur eigentlichen Gebäudesanierung kommen rund 1,5 Millionen Euro zusätzliche Städtebaufördermittel für die Neugestaltung des Schulhofes.

Damit gehört die Friedensschule zu den größeren kommunalen Schulbauprojekten Schwerins. Für Schüler und Eltern bedeutet die Verzögerung jedoch ein weiteres Schulhalbjahr in der Übergangslösung.

Quelle:

Landeshauptstadt Schwerin, Zentrales Gebäudemanagement und Schulverwaltung.