Entwurf des kommunalen Wärmeplans liegt noch bis 14. August öffentlich aus

Wie soll Schwedt künftig heizen? Bürger können nur noch bis Freitag Stellung nehmen

Für Schwedts künftige Wärmeversorgung läuft eine wichtige Frist. Noch bis zum 14. August können Bürger den Entwurf des kommunalen Wärmeplans einsehen und sich mit den vorgesehenen Strategien beschäftigen. Ziel ist eine klimafreundliche und zugleich bezahlbare Wärmeversorgung bis 2045.

Von Niklas Brandt 1 Min. Lesezeit

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Für Hausbesitzer, Mieter und Unternehmen in Schwedt läuft eine wichtige Beteiligungsfrist. Noch bis Freitag, 14. August, liegt der Entwurf des kommunalen Wärmeplans öffentlich aus. Darin untersucht die Stadt, welche Teile Schwedts künftig über zentrale Wärmenetze versorgt werden könnten und wo dezentrale Lösungen sinnvoller erscheinen.

Grundlage ist das Wärmeplanungsgesetz des Bundes.

Kommunen müssen damit langfristige Strategien für eine klimafreundlichere Wärmeversorgung entwickeln.

Fernwärme und dezentrale Lösungen werden untersucht

Ein Wärmeplan entscheidet nicht unmittelbar darüber, welche Heizung ein einzelner Eigentümer einbauen muss.

Er soll vielmehr zeigen, welche Wärmeversorgung in verschiedenen Stadtgebieten langfristig technisch und wirtschaftlich sinnvoll sein könnte.

Dabei geht es beispielsweise um Fernwärmenetze, Wärmepumpen, Biomasse und andere erneuerbare Energiequellen.

Umbau soll bis 2045 reichen

Die Stadt betrachtet den Wärmeplan als langfristiges strategisches Instrument.

Bis 2045 soll die Versorgung schrittweise von fossilen Energieträgern auf klimafreundlichere Lösungen umgestellt werden.

Beteiligt sind neben der Stadt auch Stadtwerke, Wohnungsunternehmen und weitere Akteure.

Frist endet am 14. August

Der Entwurf ist seit dem 14. Juli öffentlich zugänglich.

Am kommenden Freitag endet die Auslegung.

Quellen

Stadt Schwedt/Oder – Kommunale Wärmeplanung

Stadt Schwedt/Oder – Öffentliche Auslegung des Wärmeplanentwurfs

Themen: StadtentwicklungSchwedtFernwärmeKlimaschutzWärmepumpeEnergieWärmeplanung

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