Für Hausbesitzer, Mieter und Unternehmen in Schwedt läuft eine wichtige Beteiligungsfrist. Noch bis Freitag, 14. August, liegt der Entwurf des kommunalen Wärmeplans öffentlich aus. Darin untersucht die Stadt, welche Teile Schwedts künftig über zentrale Wärmenetze versorgt werden könnten und wo dezentrale Lösungen sinnvoller erscheinen.
Grundlage ist das Wärmeplanungsgesetz des Bundes.
Kommunen müssen damit langfristige Strategien für eine klimafreundlichere Wärmeversorgung entwickeln.
Fernwärme und dezentrale Lösungen werden untersucht
Ein Wärmeplan entscheidet nicht unmittelbar darüber, welche Heizung ein einzelner Eigentümer einbauen muss.
Er soll vielmehr zeigen, welche Wärmeversorgung in verschiedenen Stadtgebieten langfristig technisch und wirtschaftlich sinnvoll sein könnte.
Dabei geht es beispielsweise um Fernwärmenetze, Wärmepumpen, Biomasse und andere erneuerbare Energiequellen.
Umbau soll bis 2045 reichen
Die Stadt betrachtet den Wärmeplan als langfristiges strategisches Instrument.
Bis 2045 soll die Versorgung schrittweise von fossilen Energieträgern auf klimafreundlichere Lösungen umgestellt werden.
Beteiligt sind neben der Stadt auch Stadtwerke, Wohnungsunternehmen und weitere Akteure.
Frist endet am 14. August
Der Entwurf ist seit dem 14. Juli öffentlich zugänglich.
Am kommenden Freitag endet die Auslegung.
Quellen
Stadt Schwedt/Oder – Kommunale Wärmeplanung
Stadt Schwedt/Oder – Öffentliche Auslegung des Wärmeplanentwurfs