Siebte Ausgabe bringt Menschen mit und ohne Beeinträchtigung ans Brett

Schach ohne Barrieren: Schönebeck richtet im September inklusives Landesturnier aus

Schach soll am 26. September in Schönebeck Menschen zusammenbringen, unabhängig von Alter, Spielerfahrung oder Beeinträchtigung. Dann findet das siebte Inklusive Schachturnier Sachsen-Anhalt statt.

Von Hannah Vogler 1 Min. Lesezeit

Teilen

Auf dem Schachbrett zählen keine körperlichen Voraussetzungen, sondern Konzentration, Planung und Erfahrung. Genau diesen Gedanken stellt das siebte Inklusive Schachturnier Sachsen-Anhalt in den Mittelpunkt. Am 26. September kommen Spieler in Schönebeck zusammen.

Teilnahme unabhängig von Erfahrung

Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an Menschen unabhängig von Alter, Vorerfahrung oder Beeinträchtigung.

Damit soll Schach als Sport sichtbar werden, bei dem sehr unterschiedliche Teilnehmer auf Augenhöhe miteinander spielen können.

Mehrere Organisationen arbeiten zusammen

Zu den Organisatoren gehören die SG Aufbau Elbe Magdeburg, die Allgemeine Behinderten-, Gleichstellungs- und Seniorenvertretung Sachsen-Anhalt sowie Special Olympics Sachsen-Anhalt.

Sie laden gemeinsam zum Turnier nach Schönebeck ein.

Schach eignet sich besonders für inklusive Angebote

Der Sport benötigt vergleichsweise wenig räumliche oder körperliche Voraussetzungen.

Spieler unterschiedlichen Alters können unmittelbar gegeneinander antreten.

Damit besitzt Schach großes Potenzial für inklusive Sportveranstaltungen.

Siebte Ausgabe zeigt Kontinuität

Dass das Turnier bereits zum siebten Mal stattfindet, zeigt, dass aus der Idee inzwischen ein dauerhaftes Angebot geworden ist.

Für Schönebeck bringt die Veranstaltung zugleich Teilnehmer aus verschiedenen Teilen Sachsen-Anhalts in die Stadt.

Quellen

Stadtsportbund Magdeburg – „Einladung zum 7. Inklusiven Schachturnier Sachsen-Anhalt“ – Turnier am 26. September 2026 in Schönebeck.

Themen: Sachsen-AnhaltInklusionSchönebeckSportSchachSpecial OlympicsSchachturnier

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Puschkin-Medaille für deutsch-russischen Dialog – Bismarck-Nachfahre wirbt für Verständigung zwischen Berlin und Moskau Putin ehrt Alexander von Bismarck im Kreml – Auszeichnung für Unternehmer aus Sachsen-Anhalt Russlands Präsident Wladimir Putin hat den deutschen Unternehmer Alexander von Bismarck am 4. November 2026 persönlich im Kreml ausgezeichnet. Der 75-Jährige, der Schloss Döbbelin bei Stendal besitzt, erhielt die Puschkin-Medaille für sein Engagement im deutsch-russischen Kulturaustausch. Die Ehrung sorgt angesichts des Ukraine-Krieges und seiner politischen Kontakte in Deutschland für Aufmerksamkeit.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen