Die Wolf Firmengruppe baut an ihren Produktionsstandorten Schmölln und Schwandorf Personal ab. Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit einem dauerhaften Rückgang des Auftragsvolumens.

Wolf reagiert auf Auftragsrückgang

Nach Angaben der Firmengruppe haben sich die Aufträge kurzfristig, aber dauerhaft verändert. Dadurch sinke das Geschäftsvolumen in Schmölln und am bayerischen Stammsitz Schwandorf. Der Produktionsstandort Nürnberg sei von den Maßnahmen nicht betroffen.

Wie viele Arbeitsplätze in Schmölln wegfallen, teilte das Unternehmen nicht mit. Die betroffenen Beschäftigten seien bereits frühzeitig über das weitere Vorgehen informiert worden.

Unternehmen sieht keine andere Lösung

Geschäftsführer Christian Wolf erklärte, dass sämtliche verfügbaren Möglichkeiten geprüft worden seien. Die Personalmaßnahmen seien notwendig, um die gesamte Unternehmensgruppe wirtschaftlich stabil zu halten.

An der langfristigen Perspektive und dem Bekenntnis zu den bestehenden Produktionsstandorten ändere der Stellenabbau nach Darstellung des Unternehmens nichts. Damit steht das Schmöllner Werk grundsätzlich nicht infrage.

Investitionen sollen Standorte sichern

Die britische Morliny Foods Holding, zu der die Wolf Firmengruppe gehört, hält nach eigenen Angaben an ihren Wachstumsplänen fest. An den Standorten Schmölln, Schwandorf und Nürnberg soll gezielt in moderne Produktionstechnik investiert werden.

Damit will die Unternehmensgruppe vor allem das Geschäft mit verpackten Fleischwaren und Fertiggerichten ausbauen. Für die betroffenen Beschäftigten in Schmölln bedeutet die aktuelle Entscheidung dennoch einen erheblichen Einschnitt.

Quelle: [Unternehmensmitteilung der Wolf Firmengruppe](https://www.news.fleischbranche.de/185-news/unternehmen/14655-wolf-firmengruppe-reagiert-auf-kurzfristige-auftragsentwicklungen?utm_source=chatgpt.com)

Alt-Text: Produktionsstandort der Wolf Firmengruppe in Schmölln