Die Universitätsmedizin Rostock bringt Krebsprävention Ende August an einen Ort, an dem ein wichtiges Krebsrisiko besonders sichtbar wird: direkt an die Ostseeküste. Beim „Frühstück am Meer“ am 29. August informiert das Comprehensive Cancer Center Mecklenburg-Vorpommern im Warnemünder Kurhausgarten über Prävention.

Besonderer Schwerpunkt ist der Schutz vor UV-Strahlung.

Ein mobiler Sonnencremespender soll kostenlos genutzt werden können.

Sonnenbrand ist nicht nur unangenehm

UV-Strahlung kann das Erbgut von Hautzellen schädigen.

Wiederholte und starke Belastungen erhöhen das Risiko verschiedener Hautkrebsformen.

Besonders Kinderhaut reagiert empfindlich.

Strandurlaub macht Prävention konkret

Warnemünde ist für diesen Ansatz ein sinnvoller Ort.

Menschen verbringen dort oft mehrere Stunden unter freiem Himmel.

Wind und angenehme Temperaturen können dazu führen, dass die Stärke der Sonneneinstrahlung unterschätzt wird.

CCC-MV will Medizin aus Klinik herausbringen

Das Krebszentrum beschränkt sich nicht auf Behandlung.

Prävention und Aufklärung gehören ausdrücklich zum Konzept.

Beim Termin am 29. August wird zudem der OnkoBeirat vorgestellt, der Patientenperspektiven in die Arbeit des Zentrums einbringen soll.

Kleine Maßnahme kann unmittelbare Wirkung haben

Der Sonnencremespender wirkt zunächst banal.

Gerade solche niedrigschwelligen Angebote können Gesundheitsprävention jedoch greifbarer machen als abstrakte Broschüren.

Wer sich unmittelbar am Strand eincremt, setzt die Empfehlung sofort um.

Quellen

Universitätsmedizin Rostock Comprehensive Cancer Center Mecklenburg-Vorpommern