In mehreren Rostocker Parks und Grünanlagen werden von Hunden gegrabene Löcher zunehmend zum Sicherheitsproblem. Betroffen sind unter anderem der Lindenpark, der Barnstorfer Wald, der Schwanenteichpark und der Park am Fischerdorf. Wie die Hanse- und Universitätsstadt Rostock mitteilt, haben sich Mitarbeitende der Grünpflege an solchen Stellen bereits verletzt.
Mehrere Parks besonders betroffen
Nach Angaben des Amtes für Stadtgrün, Naturschutz und Friedhofswesen treten die Schäden derzeit besonders häufig im Lindenpark in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt und im Barnstorfer Wald auf.
Auch am Kastanienplatz, im Schwanenteichpark sowie an den Bankstandorten im Park am Fischerdorf werden regelmäßig Löcher festgestellt.
Auch Spielplätze bleiben nicht verschont
Selbst auf Spielplätzen graben Hunde immer wieder größere Vertiefungen.
Als Beispiel nennt die Stadt den Platz der Jugend im Barnstorfer Wald.
Stolperfallen sorgen für Verletzungen
Gefährlich werden die Löcher vor allem dann, wenn sie im Gras kaum sichtbar sind.
Neben Beschäftigten der Grünpflege können auch spielende Kinder, Spaziergänger und Menschen beim Sport über die Vertiefungen stolpern.
Schäden müssen aufwendig beseitigt werden
Die Stadt muss entstandene Löcher verfüllen und beschädigte Flächen anschließend wiederherstellen.
Dafür werden Personal und finanzielle Mittel benötigt, die dann für andere Arbeiten in Rostocks Grün- und Freiräumen fehlen.
Stadt appelliert an Hundehalter
Hundehalter sollen entstandene Löcher deshalb nach dem Buddeln wieder schließen.
Die Stadt weist zugleich darauf hin, dass Graben zum natürlichen Verhalten von Hunden gehört und unter anderem durch Hitze, Bewegungsdrang oder fehlende Beschäftigung verstärkt werden kann.
Quelle:
Hanse- und Universitätsstadt Rostock