Auf eine der wichtigsten Straßenverbindungen Potsdams kommt im Herbst eine neue Großbaustelle zu. Der Landesbetrieb Straßenwesen will die Oberfläche der L40 Nuthestraße zwischen der Anschlussstelle Konrad-Wolf-Allee und der Anschlussstelle Güterfelde erneuern. Wie die Stadt ankündigt, sollen die Arbeiten im September beginnen und bis Dezember dauern.
Fahrtrichtungen werden nacheinander gesperrt
Während der Arbeiten wird jeweils eine Fahrtrichtung gesperrt.
Der Verkehr soll über Mittelstreifenüberfahrten auf die gegenüberliegende Fahrbahn geführt werden, sodass pro Richtung nur noch ein Fahrstreifen zur Verfügung steht.
Anschlussstellen werden zeitweise geschlossen
Auch einzelne Auf- und Abfahrten können während der Sanierung nicht genutzt werden.
Der Verkehr muss dann über benachbarte Anschlussstellen geführt werden und dort wenden.
Stadt erwartet Rückstaus
Die Nuthestraße gehört zu den leistungsfähigsten Straßenverbindungen zwischen Potsdam, Babelsberg und dem südöstlichen Umland.
Schon kleine Einschränkungen können deshalb erhebliche Auswirkungen auf den Berufsverkehr haben.
Die Stadt rechnet ausdrücklich mit Rückstaus in beiden Fahrtrichtungen.
Baustelle trifft auf weitere Verkehrsprojekte
Parallel laufen in Potsdam weitere größere Straßen- und Leitungsarbeiten.
Damit besteht die Gefahr, dass sich Verkehr auf Nebenrouten verlagert und dort zusätzliche Belastungen entstehen.
Arbeiten sollen im Dezember abgeschlossen sein
Nach derzeitiger Planung soll die Fahrbahnsanierung bis Dezember 2026 beendet werden.
Für Autofahrer bedeutet das dennoch mehrere Monate mit eingeschränkter Kapazität auf einer der wichtigsten Ein- und Ausfallstraßen der Landeshauptstadt.
Quelle:
Landeshauptstadt Potsdam; Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg.