Die geplante Rekonstruktion des Berggasthofs Oybin erreicht einen weiteren Planungsschritt. Der Gemeinderat hat die Leistungsphase vier freigegeben und zusätzliche Ausschreibungen beschlossen, wobei für das Jahr 2027 Verpflichtungen von bis zu 700.000 Euro ermöglicht werden.
Mehrere Fachplanungen werden fortgeführt
Wie die Gemeinde Oybin mitteilt, umfasst die Freigabe unter anderem die Objektplanung für Gebäude und Inneneinrichtung. Hinzu kommen Tragwerksplanung, Haustechnik, Elektroplanung, Küchentechnik, Aufzugsplanung und Bauakustik.
Damit wird die Rekonstruktion auf mehreren technischen Ebenen weiter vorbereitet.
Zwei Leistungen werden EU-weit neu ausgeschrieben
Für Ingenieurbauwerke und die Freianlagenplanung soll ein neues europaweites Vergabeverfahren durchgeführt werden. Weitere noch nicht beauftragte Leistungen betreffen Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Baulogistik sowie Brandschutz.
Der Gemeinderat schafft damit die Voraussetzung, die unterschiedlichen Fachplanungen für das Gebäude zusammenzuführen.
Bis zu 700.000 Euro für 2027 abgesichert
Für die weitere Vorbereitung beschloss der Gemeinderat außerdem einen Vorgriff auf den Planansatz des Jahres 2027. Dafür können Verpflichtungsermächtigungen aus dem Haushalt 2025 von maximal 700.000 Euro genutzt werden.
Sieben Gemeinderäte stimmten für den Beschluss, zwei dagegen und ein Mitglied enthielt sich. Die Rekonstruktion bleibt damit eines der größeren laufenden Bau- und Planungsprojekte der Gemeinde.
Quelle: Gemeinde Oybin