Geführte Tour überwindet mehr als 300 Höhenmeter

Grenzgeschichten werden Dienstag zur Wanderroute rund um Oberwiesenthal

Oberwiesenthals Lage unmittelbar an Tschechien steht am Dienstag im Mittelpunkt einer geführten Rundwanderung. „Grenzgeschichten“ beginnt um 10.30 Uhr und verbindet Landschaft mit der besonderen Geschichte des deutsch-tschechischen Grenzraums.

Von Johannes Falkenberg 1 Min. Lesezeit

Teilen

Kaum ein Thema prägt Oberwiesenthal geografisch so stark wie die unmittelbare Grenze zu Tschechien. Am Dienstag, 11. August, wird sie zum Thema einer geführten Rundwanderung. Um 10.30 Uhr beginnt die Tour „Grenzgeschichten“.

Für die Strecke werden rund 338 Höhenmeter im Anstieg und 335 Höhenmeter im Abstieg angegeben.

Grenze hat Region über Generationen geprägt

Der deutsch-tschechische Grenzraum hat sehr unterschiedliche Zeiten erlebt.

Phasen enger wirtschaftlicher und persönlicher Verbindungen wechselten sich mit politischer Abschottung und streng kontrollierten Grenzen ab.

Heute können Menschen die Grenze im Schengen-Raum vielerorts nahezu unbemerkt passieren.

Landschaft macht Geschichte sichtbar

Alte Wege, Grenzsteine und Siedlungsstrukturen können Hinweise darauf geben, wie eng beide Seiten des Erzgebirgskamms miteinander verbunden waren.

Eine geführte Wanderung ermöglicht es, solche Spuren direkt vor Ort einzuordnen.

Tour verlangt etwas Kondition

Mit mehr als 300 Höhenmetern ist die Runde keine reine Stadtführung.

Festes Schuhwerk und ausreichend Getränke gehören deshalb zur sinnvollen Vorbereitung.

Quellen

Tourismusverband Erzgebirge – Geführte Rundwanderung „Grenzgeschichten“, 11. August 2026.

Themen: TschechienErzgebirgeOberwiesenthalGrenzgeschichtenWanderungGrenze

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

KI-Bild Landkreis Görlitz schließt grenzüberschreitendes Umweltbildungsprojekt ab 1.100 Kinder aus Sachsen und Tschechien lernen, wie Bioabfall zu Kompost wird Mit Regenwurm Rudi und Assel Schredderfix haben Kinder aus dem Landkreis Görlitz und Tschechien gelernt, wie aus Bioabfällen wertvolle Erde entsteht. Rund 1.100 Mädchen und Jungen nahmen an dem deutsch-tschechischen Umweltbildungsprojekt teil. Nun ist das Vorhaben nach drei Jahren abgeschlossen.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen