Neue Studienangebote für Energienetze werden geprüft

Hochschule Nordhausen und TEAG starten gemeinsame Fachkräfteoffensive

Die Hochschule Nordhausen und die Thüringer Energie AG wollen Forschung, Lehre und betriebliche Praxis enger verbinden. Im Mittelpunkt stehen Energienetze, Weiterbildung und internationale Fachkräfte.

Von Paul Berger 1 Min. Lesezeit

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Der Umbau der Energieversorgung erfordert Ingenieure, Netztechniker und spezialisierte Fachkräfte. In Nordhausen sollen Studierende deshalb früher mit einem großen regionalen Arbeitgeber zusammengebracht werden.

Vertrag wurde Ende Juli unterzeichnet

Die Hochschule Nordhausen und die TEAG Thüringer Energie AG haben eine umfassende Kooperation vereinbart. Die Hochschule veröffentlichte die Einzelheiten am 3. August.

Geplant sind gemeinsame Projekte in Forschung, Lehre und Wissenstransfer. Einen Schwerpunkt bilden die praxisbegleitenden Modelle „Studium Praxis“ und „Studium Praxis Plus“.

Neues Studienangebot für Hochspannungsnetze möglich

Beide Partner prüfen Weiterbildungs- und Studienangebote für die 110-Kilovolt-Energieversorgung sowie die elektrische Netzinfrastruktur.

Der Ausbau erneuerbarer Energien stellt die Verteilnetze vor neue Anforderungen. Strom muss aus vielen dezentralen Anlagen aufgenommen und sicher zu Verbrauchern transportiert werden.

Internationale Nachwuchskräfte sollen bleiben

Hochschule und Unternehmen wollen ausdrücklich auch internationale Studierende und Fachkräfte ansprechen.

Damit diese langfristig in Nordthüringen bleiben, reichen Studienplätze allein nicht aus. Benötigt werden berufliche Perspektiven, bezahlbarer Wohnraum, Sprachförderung und eine offene Willkommenskultur.

Quellen

Hochschule Nordhausen – Kooperationsvertrag mit der TEAG Thüringer Energie AG, veröffentlicht am 3. August 2026

Themen: NordhausenFachkräfteStudiumHochschule NordhausenTEAGEnergiewirtschaft

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