Malchow verfügt inzwischen über eine abgeschlossene kommunale Wärmeplanung. Der entsprechende Wärmeplan wurde Anfang 2026 beschlossen. Wie das Amt Malchow mitteilt, weist das Konzept unter anderem Gebiete für zentrale Wärmeversorgung sowie Bereiche aus, in denen Biomethan näher geprüft werden soll.
Wärmeplan folgt umfangreicher Beteiligung
Der Entwurf war bereits im Herbst 2025 öffentlich ausgelegt worden.
Zuvor hatte eine Lenkungsgruppe unterschiedliche Fokusgebiete für die künftige Wärmeversorgung ausgewählt.
Zentrale Wärmenetze werden untersucht
Zu den veröffentlichten Unterlagen gehören eigene Karten mit Eignungsgebieten für zentrale Wärmeversorgung.
Damit erhalten Stadt, Stadtwerke und Eigentümer eine Orientierung, wo leitungsgebundene Lösungen künftig besonders sinnvoll sein könnten.
Biomethan spielt besondere Rolle
Der Wärmeplan enthält zusätzlich gesonderte Prüfgebiete für Biomethan.
Das passt zur bestehenden Energieinfrastruktur der Stadtwerke, die bereits eine Biomethananlage betreiben.
Fernwärmesatzung ergänzt Planung
Im Juni veröffentlichte die Inselstadt zusätzlich ihre Satzung über die öffentliche Fernwärmeversorgung.
Damit stehen neben der strategischen Wärmeplanung auch kommunale Regeln für das bestehende Fernwärmesystem zur Verfügung.
Umsetzung wird entscheidend
Der Wärmeplan selbst ersetzt noch keine Heizungsanlage und garantiert keinen Anschluss.
Der nächste journalistisch wichtige Schritt ist deshalb, welche konkreten Netzausbauten und Investitionen Stadt und Stadtwerke aus den ausgewiesenen Gebieten ableiten.
Quelle:
Amt Malchow; Inselstadt Malchow; Stadtwerke Malchow.