Stele der Völkerfreundschaft erinnert an die Opfer der Atombomben

Magdeburg beendet heute sein Gedenken an Hiroshima und Nagasaki

In Magdeburg endet heute das mehrtägige Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Die Stadt erinnert zugleich an ihre historische Verbindung zu Nagasaki.

Von Lukas Hartmann 1 Min. Lesezeit

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Magdeburg erinnert am heutigen 9. August an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Das städtische Gedenken läuft seit dem 6. August und endet heute an der Stele der Völkerfreundschaft.

Die Stadt erinnert damit an die Zerstörung der beiden japanischen Städte im August 1945 und an die langfristigen Folgen des Atomwaffeneinsatzes für Menschen und Umwelt.

Besondere Verbindung zwischen Magdeburg und Nagasaki

Magdeburg besitzt eine ungewöhnliche historische Verbindung zu Nagasaki.

In der DDR war eine Städtepartnerschaft zwischen beiden Städten angestrebt worden. Sie wurde nach der politischen Wende nicht weitergeführt. Seit 1981 steht jedoch in Nagasaki ein Duplikat der Magdeburger Stele der Völkerfreundschaft.

Damit besitzt das heutige Gedenken einen konkreten lokalen Bezug, der weit über eine allgemeine Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs hinausgeht.

Stadt warnt vor Folgen nuklearer Gewalt

Bereits am 6. August hatte Magdeburg offiziell an die Opfer des Atombombeneinsatzes erinnert. Oberbürgermeisterin Simone Borris und die örtliche Gruppe des Internationalen Versöhnungsbunds beteiligten sich an der Gedenkveranstaltung.

Der heutige Jahrestag des Angriffs auf Nagasaki bildet den Abschluss des mehrtägigen Erinnerns.

Auch in Berlin findet heute eine Mahnwache zur Abschaffung von Atomwaffen statt. Damit bleibt nukleare Abrüstung an diesem Sonntag an mehreren Orten Ostdeutschlands ein politisches Thema.

Quellen

Landeshauptstadt Magdeburg Internationaler Versöhnungsbund

Themen: MagdeburgGedenkenHiroshimaNagasakiFriedenAtomwaffen

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