Deutsche, französische und polnische Jugendliche treffen sich ab Sonntag in der Kinderstadt Ottopia

Jugendliche aus drei Ländern bauen eine eigene Stadt: Magdeburg startet europäische Begegnungswoche

Jugendliche aus Deutschland, Frankreich und Polen verbringen ab Sonntag eine gemeinsame Woche in Magdeburg. Das Projekt „Next Stop: Ottopia – Youth meets Europe“ verbindet internationale Begegnung mit der Europäischen Kinderstadt Ottopia. Für Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt im Alter von 13 und 14 Jahren ist das Angebot kostenlos.

Von Benjamin Kramer 2 Min. Lesezeit

Teilen
Europa im Kleinen: Magdeburg bringt Jugendliche aus Deutschland, Frankreich und Polen zusammen
Symbolbild (KI-generiert)

Europa wird in Magdeburg ab Sonntag für eine Woche ganz praktisch. Jugendliche aus Deutschland, Frankreich und Polen treffen sich bei „Next Stop: Ottopia – Youth meets Europe“. Die internationale Begegnung findet im Umfeld der Europäischen Kinderstadt Ottopia statt und läuft vom 9. bis 15. August.

Teilnehmer kommen aus drei Ländern

Das Projekt richtet sich an Jugendliche aus Deutschland, Frankreich und Polen.

Für Sachsen-Anhalt wurden Teilnehmer im Alter von 13 und 14 Jahren gesucht.

Die Jugendlichen sollen während der Woche nicht lediglich nebeneinander wohnen, sondern gemeinsam Erfahrungen in der Kinderstadt sammeln.

Damit verbindet das Projekt Jugendaustausch mit praktischer europäischer Zusammenarbeit.

Ottopia wird zum internationalen Treffpunkt

Die Europäische Kinderstadt Ottopia bildet den Rahmen der Begegnung.

Kinder- und Jugendstädte verfolgen die Idee, gesellschaftliche Abläufe im kleinen Maßstab erlebbar zu machen.

Junge Teilnehmer können dabei Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und erleben, wie gemeinschaftliches Leben organisiert wird.

Durch die internationalen Gäste bekommt dieses Prinzip eine zusätzliche europäische Ebene.

Unterbringung direkt bei der Kinderstadt

Die Teilnehmer werden nach Angaben der Stadt bei der Europäischen Jugendbildungsstätte Magdeburg untergebracht.

Damit liegen Unterkunft und Projektort eng beieinander.

Veranstaltungsort ist die Europäische Jugendbildungsstätte Magdeburg.

Teilnahme ist kostenlos

Für die ausgewählten Jugendlichen entstehen nach den veröffentlichten Angaben keine Teilnahmegebühren.

Gerade bei internationalen Jugendprojekten ist das ein wichtiger Punkt, weil Austausch damit nicht allein Familien offensteht, die Reise- und Programmkosten problemlos finanzieren können.

Deutsch-polnische Begegnung besitzt besondere Bedeutung für den Osten

Für Sachsen-Anhalt und andere ostdeutsche Länder ist insbesondere der Austausch mit Polen relevant.

Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen Ostdeutschland und dem westlichen Polen werden enger.

Wenn Jugendliche früh direkte Kontakte aufbauen, entsteht europäische Zusammenarbeit nicht nur auf Ebene von Regierungen und Institutionen.

Projekt läuft bis zum 15. August

Die Begegnungswoche beginnt am Sonntag und endet am Sonnabend, 15. August.

Eine Woche lang wird Magdeburg damit zum Treffpunkt für Jugendliche aus drei europäischen Ländern.

Gerade in einer Zeit, in der europäische Politik häufig über Konflikte und Gegensätze diskutiert wird, setzt das Projekt auf persönliche Begegnung.

Europa beginnt hier nicht in Brüssel – sondern bei Jugendlichen, die gemeinsam eine Woche verbringen.

Quellen

Landeshauptstadt Magdeburg – Veranstaltungskalender

Europäische Jugendbildungsstätte Magdeburg

„Next Stop: Ottopia – Youth meets Europe“

Themen: Sachsen-AnhaltPolenMagdeburgFrankreichJugendaustauschJugendEuropaOttopia

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Steinmeier-Nachfolge – Union einigt sich auf CSU-Politikerin Ilse Aigner soll Bundespräsidentin werden: Auch Ostdeutschlands Ministerpräsidenten unterstützen sie Deutschland könnte erstmals eine Frau an der Staatsspitze bekommen. CDU und CSU wollen die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner als Nachfolgerin von Frank-Walter Steinmeier nominieren. Unterstützung erhält die 61-Jährige auch von den Ministerpräsidenten Sachsens, Thüringens, Sachsen-Anhalts und Brandenburgs. Die Wahl ist für den 30. Januar 2027 vorgesehen.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen

Lokales

Alle Beiträge