Für den seit Jahren geplanten Ausbau der Mitte-Deutschland-Verbindung gibt es ein neues politisches Signal aus Berlin. Die Finanzierungszusage des Bundes für die Strecke Weimar–Jena–Gera–Gößnitz soll trotz des Wechsels an der Spitze des Bundesverkehrsministeriums bestehen bleiben. Das bestätigte der parlamentarische Staatssekretär Christian Hirte.
Mehrere hundert Millionen Euro notwendig
Für Elektrifizierung und Ausbau der Strecke werden Investitionen im hohen dreistelligen Millionenbereich benötigt.
Aktuelle Kostenschätzungen bewegen sich je nach zugrunde gelegtem Umfang zwischen etwa 544 und 700 Millionen Euro.
Jena liegt auf zentraler West-Ost-Verbindung
Die Strecke verbindet Thüringen perspektivisch leistungsfähiger mit Sachsen sowie westdeutschen Ballungsräumen.
Für Jena ist sie zugleich eine der wichtigsten überregionalen Bahnverbindungen.
Elektrische Züge ab 2031 vorgesehen
Nach den aktuellen Planungen soll der elektrische Betrieb ab 2031 möglich sein.
Die Finanzierung soll ab 2027 greifen, sofern der Bundestag die notwendigen Mittel freigibt.
Quelle:
Bundesministerium für Verkehr; Deutsche Presse-Agentur.