Jenas Wirtschaftsstruktur bleibt im bundesweiten Vergleich außergewöhnlich technologieorientiert. Gleichzeitig reagieren Unternehmen vorsichtiger auf neue Investitionen. Wie JenaWirtschaft mitteilt, belasten konjunkturelle Unsicherheit, hohe Kosten, Fachkräfteengpässe und knappe Gewerbeflächen den Standort.
Fast jeder fünfte Beschäftigte arbeitet in Industrie
Der Anteil der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe stieg zwischen 2019 und 2024 auf 19,7 Prozent.
Mehr als 17 Prozent aller Beschäftigten arbeiten nach Angaben von JenaWirtschaft sogar direkt in der Hightech-Industrie.
Gewerbesteuer ging deutlich zurück
Trotz der strukturellen Stärke zeigt sich die schwächere Konjunktur auch in den städtischen Einnahmen.
Das Gewerbesteueraufkommen sank nach Angaben der Wirtschaftsförderung von rund 90 Millionen Euro im Jahr 2024 auf etwa 70 Millionen Euro 2025.
Forschung allein garantiert kein Wachstum
Jena besitzt eine hohe Dichte an wissenschaftlichen Einrichtungen und technologieorientierten Unternehmen.
Die zentrale Herausforderung besteht nach Einschätzung von JenaWirtschaft darin, Forschungsergebnisse schneller in Wachstum, größere Unternehmen und zusätzliche Wertschöpfung zu übertragen.
Quelle:
JenaWirtschaft.