Der flexible Rufbus ILSE etabliert sich zunehmend im Mobilitätsalltag auf Usedom. Seit Jahresbeginn steigen sowohl Buchungen als auch tatsächlich durchgeführte Fahrten deutlich. Nach Angaben der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Greifswald wurde das Bediengebiet zum 1. April zusätzlich auf die Kaiserbäder ausgeweitet.
Buchungen haben sich stark erhöht
Im Januar wurden 293 Fahrtanmeldungen registriert.
Im April waren es bereits 723.
Mehr als 2.300 Fahrgäste bis Mitte Mai
Von Anfang Januar bis Mitte Mai gingen insgesamt 2.494 Anmeldungen ein.
Daraus entstanden 1.904 tatsächlich durchgeführte Touren mit 2.303 Fahrgästen.
Rufbus ergänzt klassischen Linienverkehr
Das System fährt bedarfsgesteuert und soll Bereiche erschließen, in denen reguläre Linienangebote nicht jederzeit wirtschaftlich betrieben werden können.
Damit gewinnt gerade im ländlicheren Inselinneren ein flexibler öffentlicher Verkehr an Bedeutung.
Entwicklung bleibt für Inselverkehr wichtig
Der laufende Sommer liefert weitere Daten über die tatsächliche Nachfrage.
Für Usedom ist das besonders interessant, weil jede zusätzliche Alternative zum Auto zugleich die stark belasteten Inselstraßen entlasten kann.
Quelle:
Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Greifswald; Landkreis Vorpommern-Greifswald.