Nachhaltigkeitsaktion findet am 20. August statt

Tauschen statt wegwerfen: Halles Zentralbibliothek lädt zum Kleidertausch

Gut erhaltene Kleidung muss nicht im Schrank liegen oder im Müll landen. Die Zentralbibliothek Halle veranstaltet am 20. August einen Kleidertausch und verbindet damit Nachhaltigkeit mit einem unkomplizierten Gemeinschaftsangebot.

Von Elisa Winter 1 Min. Lesezeit

Teilen

Kleidung weitergeben, neue Stücke entdecken und dabei Ressourcen sparen: Am 20. August wird die Zentralbibliothek Halle zum Tauschort. Ein Kleidertausch gehört an diesem Tag zum offiziellen Veranstaltungsprogramm des Hauses.

Bibliothek erweitert klassische Rolle

Der Termin zeigt, wie stark sich öffentliche Bibliotheken inzwischen über die reine Medienausleihe hinaus entwickelt haben.

Neben Lesungen und Bildungsangeboten gehören Workshops, digitale Beratung und zunehmend auch Nachhaltigkeitsthemen zum Programm.

Der Kleidertausch ist für Donnerstag, 20. August, angekündigt.

Textilien verbrauchen viele Ressourcen

Bei der Herstellung von Kleidung werden Rohstoffe, Wasser und Energie benötigt.

Wer gut erhaltene Stücke weitergibt, verlängert deren Nutzungsdauer und reduziert zumindest einen Teil des Ressourcenverbrauchs.

Tauschveranstaltungen sollen zugleich ermöglichen, ohne Neukauf Abwechslung in den Kleiderschrank zu bringen.

Halle verbindet Begegnung und Nachhaltigkeit

Der soziale Aspekt gehört ebenfalls zum Konzept.

Anders als anonyme Onlineplattformen bringen Kleidertausch-Veranstaltungen Menschen direkt zusammen.

Damit wird aus einer Nachhaltigkeitsidee gleichzeitig ein Treffpunkt mitten in der Stadt.

Quellen

Stadtbibliothek Halle (Saale) – Veranstaltungsübersicht August 2026 – Kleidertausch am 20. August.

Themen: NachhaltigkeitHalle SaaleStadtbibliothekKleidungKleidertauschWiederverwendung

Teilen

Lesen Sie als Nächstes

Lesungen, Selbstverteidigung und Mahnwache vom 24. November bis 11. Dezember Forst setzt mit Aktionswochen ein Zeichen gegen häusliche Gewalt In Forst (Lausitz) beginnen am 24. November Aktionswochen gegen häusliche Gewalt. Mit einer Ausstellung, Lesungen, Selbstverteidigungskursen und einer Mahnwache wollen Stadt und Partner auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam machen. Viele Angebote sind kostenlos.

Ihre Meinung

Schreiben Sie uns einen Leserbrief an leserbriefe@ostdeutsche-zeitung.de. Bitte mit vollständigem Namen und Anschrift; veröffentlicht werden nur Name und Wohnort.

Meistgelesen

Panorama

Alle Beiträge