Für Grimma West hat die Stadt ein energetisches Quartierskonzept gestartet. Das Untersuchungsgebiet umfasst 69 Gebäude, wobei vor allem mehrgeschossiger Wohnungsbau betrachtet wird.

69 Gebäude in Grimma West werden untersucht

Wie die Stadt Grimma mitteilt, erarbeitet das Stadtentwicklungsamt ein integriertes energetisches Quartierskonzept für den Bereich Vorwerkstraße, August-Bebel-Straße und Westring. Das Gebiet ist überwiegend durch mehrgeschossige Wohngebäude geprägt.

Auch wichtige öffentliche Einrichtungen gehören zum Untersuchungsraum. Ziel ist eine konkretere Grundlage für die künftige Energie- und Wärmeversorgung des Quartiers.

Grimma West eignet sich für Wärmenetze

Die kommunale Wärmeplanung hat Grimma West als Fokusgebiet mit hoher Wärmebedarfsdichte eingestuft. Nach Angaben der Stadt bestehen dort gute Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung der leitungsgebundenen Wärmeversorgung.

Bereits heute betreiben die Stadtwerke in Grimma West ein Heizhaus mit Blockheizkraftwerk und zwei Gaskesseln. Teile des Wohngebietes werden darüber mit Wärme versorgt.

KfW fördert das Quartierskonzept

Das Vorhaben wird im Programm „Energetische Stadtsanierung“ der KfW gefördert. Das Konzept soll technische und wirtschaftliche Möglichkeiten für die weitere energetische Entwicklung des Wohngebietes untersuchen.

Wohnungen und abgeschlossene Privatgrundstücke werden für die Bestandsaufnahme nach Angaben der Stadt nicht betreten. Eine flächendeckende fotografische Erfassung aller Gebäude ist ebenfalls nicht vorgesehen.

Quelle: Große Kreisstadt Grimma