Grimma kann künftig zusätzliche Fördermöglichkeiten für Maßnahmen gegen Hitze und Trockenheit nutzen. Wie die Stadt Grimma am 11. August 2026 mitteilt, stellt das Sächsische Wirtschaftsministerium Mittel für kommunale Hitzeschutzmaßnahmen bereit.

Gefördert werden können nach Angaben der Stadt unter anderem Trinkbrunnen, Schattenspender und Maßnahmen zum Regenwassermanagement.

Städte sollen sich besser an Hitze anpassen

Längere Hitzeperioden stellen Kommunen vor neue Herausforderungen.

Besonders stark aufgeheizte Plätze, Straßen und dicht bebaute Bereiche können die Belastung für Einwohner erhöhen.

Schattenspender oder zusätzliche Trinkmöglichkeiten können deshalb unmittelbar dazu beitragen, Aufenthaltsbereiche während heißer Tage besser nutzbar zu machen.

Regenwasser soll stärker vor Ort genutzt werden

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit Niederschlägen.

Statt Regenwasser möglichst schnell abzuleiten, kann es sinnvoll sein, Wasser zu speichern oder vor Ort versickern zu lassen.

Dadurch kann es später Pflanzen zugutekommen und zugleich die Kanalisation bei Starkregen entlasten.

Konkrete Grimmaer Projekte noch offen

Welche Maßnahmen Grimma tatsächlich mit den neuen Fördermöglichkeiten umsetzen will, ist damit noch nicht entschieden.

Dafür müssen zunächst geeignete Projekte identifiziert, Förderbedingungen geprüft und gegebenenfalls kommunale Beschlüsse gefasst werden.

Die neuen Programme eröffnen der Stadt jedoch zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten für Klimaanpassung und öffentliche Infrastruktur.

Quelle

Stadt Grimma, Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft